Aktivitäten und Teilprojekte

   
 
Nach Projektende folgte eine einjährige Konzeptarbeit

Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem mehrjährigen WHO-Pilotprojekt "Gesunde Leopoldstadt" erarbeiteten diepartner.at Sozial- und Gesundheitsmanagement GmbH von Juni bis Oktober 2005 im Auftrag der Stadt Wien (Bereichsleitung für Gesundheitsplanung und Finanzmanagment) ein "Wien - Gesunde Bezirke"-Konzept. In Anlehnung an die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung der WHO sollte das oberste Ziel eines solchen Programms die Entwicklung "Gesunder Bezirke" sein. Bezirke, in denen aktiv regionale Gesundheitsförderung betrieben wird und somit für alle BewohnerInnen die Möglichkeit besteht, ihr Gesundheitspotential auszuschöpfen.

Im Oktober konnte die Konzeptarbeit, wie geplant, abgeschlossen werden und das Konzept der Stadt Wien übergeben werden. Bis Anfang nächsten Jahres wird die Stadt Wien nun über die Umsetzung entscheiden. Welchen Weg die regionale Gesundheitsförderung in der Leopoldstadt nach Ablauf des WHO-Pilotprojekts einschlägt, hängt sehr stark von dieser Entscheidung ab und wird zu gegebenem Zeitpunkt berichtet.

 Der Abschlussbericht

Um festzuhalten, was in dreieinhalb Jahren "Gesunde Leopoldstadt" geschah, wurde ein umfangreicher Projektendbericht angefertigt, welcher unter www.gesunde-leopoldstadt.at/who-projekt/who-projekt.html zum Download zur Verfügung steht. Hier können die damalige Ausgangssituation in der Leopoldstadt, die gesamte Projektgeschichte und einzelnen Teilprojekte, aber auch eine bewertende Stellungnahme zum Nutzen des Pilotprojekts nachgelesen werden. Zahlreiche Fotographien und Abbildungen sollen es der/dem Leser/in zudem ermöglichen, den Projektverlauf auch vor ihrem/seinem bildlichen Auge nachzuvollziehen.

 "Gesunde Gespräche" in der Bassena Stuwerviertel

Im März fanden in der Bassena zum wiederholten Mal Workshops für Mädchen und junge Frauen statt. Als erstes lud die Bassena am 18. März zu einem Ernährungsworkshop ein, in dessen Zentrum vor allem die verschiedenen Vitamine standen. Die sechs Teilnehmerinnen erhielten einen theoretischen Einblick in die Thematik und analysierten, auf Basis Ihrer neu gewonnenen Kenntnisse, die vor Ort vorhandenen Lebensmittel, bevor Sie anschließend aus den Zutaten leckere Salate zauberten. Obwohl die Mädchen sich auch am theoretischen Teil sehr aktiv beteiligten, war spürbar, dass Sie mehr Freude an der praktischen Umsetzung hatten.

Der zweite Workshop fand am 31. März statt und sollte grundlegendes Wissen zu den Themen Körpervorgänge und gängige Krankheiten vermitteln. Es wurden die einzelnen Probleme der Teilnehmerinnen eingehend diskutiert und selbst sehr intime Dinge, die nicht unbedingt etwas mit dem eigenen Körper zu tun hatten (z.B. Scheidung) angesprochen. Besonders begehrt war auch hier der praktische Teil, der aus der Messung des eigenen Blutdrucks bestand. Aufgrund dieses großen Erfolges sind weitere "Gesunde Gespräche" angedacht.

 Der neue Newsletter ist da!

Seit kurzem ist der aktuelle und letzte Newsletter der "Gesunden Leopoldstadt" fertig.
An ca. 100 Verteilstellen im 2.Bezirk liegt er nun für Sie auf. Sie können Ihn aber auch direkt auf unserer Homepage downloaden. Enthalten sind viele interessante Details aus dreieinhalb Jahren WHO-Pilotprojekt "Gesunde Leopoldstadt" und das Beste von den Teilprojekten.

Download: Newsletter 01/2005

 Abschlussveranstaltung wurde gebührend gefeiert!

„Gesundheit erleben im 2. Bezirk“ lautete das Motto der Abschlussveranstaltung des regionalen Gesundheitsförderungsprojekts der Stadt Wien. Das Pilotprojekt „Gesunde Leopoldstadt“ ging am 31. März mit einer großen Abschlussveranstaltung im Bundes-Blindeninstitut nach dreieinhalb Jahren zu Ende. Viele BewohnerInnen folgten der Einladung und überzeugten sich selbst von den umfangreichen Aktivitäten in der Leopoldstadt.

Zahlreiche Netzwerkmitglieder der „Gesunde Leopoldstadt“ sorgten mit insgesamt 24 Informationsständen und Workshops an diesem Nachmittag für ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Auch Initiativen wie „Ein Herz für Wien“ waren vertreten und informierten die BesucherInnen zu Themen wie z.B. Herzgesundheit. Viele LeopoldstädterInnen nahmen die Angebote Blutdruckmessen, Bestimmung des Body Mass Index oder die kostenlosen Workshops gerne in Anspruch.

Die „Gesunde Leopoldstadt“ hat sich als ein Projekt zur regionalen Gesundheitsförderung, stets darum bemüht, ihre BewohnerInnen aktiv in die Gesundheitsförderung mit einzubeziehen. Ganz im Zeichen dieses Ansatzes gab es auch bei der Schlussveranstaltung einen aktiven Veranstaltungsteil in Form von Schnupperworkshops wie z.B. Gesunde Haltung, Gebärdensprache, Feldenkrais oder Kunsttherapie. Dieses Angebot bot die Möglichkeit Neues auszuprobieren und neue Aspekte der eigenen Gesundheit kennen zu lernen. Auch für Unterhaltung der kleinsten Gäste war währenddessen mit Schmink-, Mal- und Bastelmöglichkeiten gesorgt. Zur Stärkung stand eine Saftbar mit frischen Obstsäften bereit.

Für Stimmung sorgte das Bühnenprogramm mit musikalischen Beiträgen der VS Vereinsgasse und des Bundes-Blindenistituts sowie einer Break Dance Show. Bezirksvorsteher Gerhard Kubik eröffnete die Veranstaltung und betonte, dass die Gesundheitsförderung in 2. Bezirk auch weiterhin ein Thema bleibt. Mag. Gert Hufnagl vom Projektbüro der „Gesunden Leopoldstadt“ gab zum Abschluss einen kurzen Rückblick, Einblick und Ausblick auf das Projekt. Mit Buffet und guter Stimmung feierten die Netzwerkmitglieder den Abschluss eines gelungenen Projekts.

 Erste gemeinsame Sozial- und Gesundheitsplattform

Zukunft der „Gesunden Leopoldstadt“ ist jetzt fix!

Am 20. April 2005 fand die erste Sozial- und Gesundheitsplattform statt. Viele Netzwerkmitglieder der „Gesunden Leopoldstadt“ und der Sozialplattform nutzten den schönen Rahmen im Haus Prater, um einander (besser) kennen zu lernen. Ab jetzt werden die Netzwerktreffen beider Einrichtungen gemeinsam stattfinden. Viele kannten einander bereits – von diversen Veranstaltungen, oder weil sie Mitglieder beider Netzwerke sind.
Nach einem sehr eindrucksvollen Film über das PensionistInnenwohnheim „Haus Prater“ informierte uns Frau Direktorin Ingrid Pannagl über Einzelheiten, Preise und Abläufe in Ihrem Haus.

Bezirksvorsteher Kubik erklärte anschließend, was Aufgabe und Ziel der Sozialplattform ist und Reingard Resch stellte das ehemalige WHO-Pilotprojekt „Gesunde Leopoldstadt“ vor. Natürlich waren auch viele Netzwerkmitglieder gespannt, wie es mit der „Gesunden Leopoldstadt“ in Zukunft weitergehen wird.

Die Stadt Wien hat den Auftrag zur Weiterbetreuung des Netzwerkes der Firma diepartner.at erteilt, die bereits mit dem Pilotprojekt betraut war. Das Konzept sieht vor, dass die Netzwerktreffen bis Jahresende in Form der Sozial- und Gesundheitsplattform stattfinden. Das ist aus zwei Gründen sehr sinnvoll. Einerseits gibt es zahlreiche Überschneidungen der beiden Themen Soziales und Gesundheit, und andererseits sind viele Einrichtungen bereits in beiden Netzwerken vertreten. Es schafft die Möglichkeit, erweitertes Wissen über die verschiedensten Einrichtungen im Bezirk zu sammeln und in Zukunft noch enger zusammen arbeiten zu können. Die Vernetzung kommt sicher nicht zuletzt alle KlientInnen, PatientInnen und BewohnerInnen der Leopoldstadt zugute.

Homepagebetreuung, Gesundheitsmails, Pressearbeit und natürlich die Unterstützung bei Teilprojekten wird weiterhin allen Mitgliedern zur Verfügung stehen. Wir im Projektbüro helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihrer Projekte und möchten Sie dazu auch sehr ermutigen.

Mit diesem Konzept konnten viele Bedenken, die die Netzwerkmitglieder der „Gesunden Leopoldstadt“ hatten ausgeräumt werden. Der Wunsch nach weiteren Treffen, Projektunterstützung und Homepagebetreuung ist gewährleistet. Ab 2006 soll ein so genannter „Netzwerkkoordinator“ diese Aufgaben übernehmen. Dieser wird im Laufe dieses Jahres ausgesucht und von uns auf seine Aufgabe vorbereitet werden.

 Nach dreieinhalb Jahren geht das Pilotprojekt "Gesunde Leopoldstadt" zu
 Ende, doch die Gesundheitsförderung im Bezirk geht weiter!

Im September 2001 startete das WHO Projekt "Wien - Gesunde Leopoldstadt".
Es
wurde von der Stadt Wien ins Leben gerufen, um auf Bezirksebene das Wiener
Gesundheitsförderungsprogramm umzusetzen. Durch Aufklärung und Projekte soll das Gesundheitsbewusstsein, v.a. für die Schwerpunktthemen Ernährung, Herz-Kreislauferkrankungen und Haltungsschäden, gefördert werden.
Der Auftakt erfolgte mit einem Startfest im strömenden Regen auf der Kaiserwiese unterhalb des Riesenrades. Zahlreiche Einrichtungen aus der Leopoldstadt beteiligten sich daran - mit Informationsständen, Beiträgen zum Bühnenprogramm, Gewinnspielpreisen etc.
Trotz des widrigen Wetters war die Stimmung gut und wurde das Projekt begrüßt - und so sollte es im weiteren Verlauf des Projekts auch bleiben.

Seither sind dreieinhalb Jahre vergangen und die "Gesunde Leopoldstadt" ist zu einem Begriff, zu einer Marke geworden. Im Bezirk bekannt zu werden, war auch eine der schwierigsten Aufgaben. Die Leopoldstadt ist ein großer Bezirk, die Themen sind vielfältig und Gesundheitsförderung spricht nicht sofort alle an. Eines der Hauptziele des Projekts war es daher, ein Netzwerk der Gesundheitsförderung im Bezirk aufzubauen und zu betreuen. Die einzelnen Netzwerkmitglieder (die eigentlichen TrägerInnen der Gesundheitsförderung) sollten motiviert werden, gesundheitsförderliche Maßnahmen oder Projekte zu realisieren.

Zum Projektabschluss Ende März 2005 kann festgestellt werden, dass dieses Ziel erreicht wurde. 60 Mitgliedseinrichtungen zählt das Gesundheitsförderungsnetzwerk der Leopoldstadt und knapp 90 andere Einrichtungen und Betriebe kooperierten in anderer Form mit dem Projekt. 36 Teilprojekte unterschiedlicher Größenordnung wurden während der Projektlaufzeit umgesetzt. Wir führten Seminare und Workshops durch, waren auf Veranstaltungen vertreten und produzierten unzählige Drucksorten, Presseaussendungen, Briefe und e-Mails.
Durch den Status "Pilotprojekt" war schon zum Projektstart klar, dass die "Gesunde Leopoldstadt" ein Ende haben wird. Die Gesundheitsförderung im 2. Bezirk ist deswegen jedoch nicht vorbei. Nun wird es darum gehen, die "Gesunde Leopoldstadt", das Netzwerk und den Gedanken "Gesundheitsförderung" so gut wie möglich in den Bezirk zu integrieren.

Eine Sozial- und Gesundheitsplattform für die Leopoldstadt

Schon vor dem Gesundheitsförderungsnetzwerk gab es in der Leopoldstadt eine gut funktionierende Sozialplattform. Mit April 2005 wird nun diese Sozialplattform um das Gesundheitsnetzwerk erweitert und die Leopoldstadt wird künftig eine "Sozial- und Gesundheitsplattform" besitzen. Das macht
schon allein deshalb Sinn, da sich viele der Mitglieder überschneiden. Außerdem ist es ein wichtiges Signal, dass dem Bezirk die "Gesundheit" ein Anliegen ist und die Nachhaltigkeit des Projekts kann dadurch gesichert werden. Das Gesundheitsförderungsnetzwerk wird einerseits weiter bestehen, andererseits stärker in die Bezirksstruktur integriert. Die Marke "Gesunde Leopoldstadt" wird somit bewahrt. Die Betreuung der "neuen" Sozial- und Gesundheitsplattform erfolgt wie bisher.

Wie die regionale Gesundheitsförderung in Wien in Zukunft aussehen kann und welche Erfahrungen aus der "Gesunden Leopoldstadt" dazu die Grundlage bilden, ist im Moment Gegenstand intensiver Überlegungen und Konzeptionen.
Bis Jahresbeginn 2006 sollen neue Modelle entwickelt und mit der Umsetzung begonnen werden. Auch in Zukunft wird es darum gehen, die Menschen in ihren Lebenswelten zu erreichen, diese gesundheitsförderlich zu gestalten und einBewusstsein für die eigene Gesundheit, und die eigenen Möglichkeiten diese zu beeinflussen, zu schaffen.

 Ernährungsberatungsseminar für geistig und mehrfach behinderte
 Menschen bei Jugend am Werk

Ziel der Ernährungsberatung war es den Wissensstand über Ernährung bei denTeilnehmerInnen zu erhöhen und damit eine Basis für Ernährungsbewußtsein zu schaffen. Um dies zu erreichen, sollte nicht nur unterrichtet, sondern nach Möglichkeit auch erlebt werden.

In Form eines vierstündigen Seminars konnte dieses Vorhaben unter der Leitung von Frau Drescher erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. Eine Theorieeinheit in einfacher, klarer Sprache und unterstützt durch Bildmaterial wurde durch das gemeinsame Kochen eines gesunden Mittagessens für die TeilnehmerInnen sinnvoll ergänzt, so dass die Veranstaltung, nicht zuletzt aufgrund der liebevollen Umsetzung von Frau Drescher, zu einem großen Erfolg wurde. Die acht TeilnehmerInnen legten Ihre anfängliche Skepsis schnell ab und waren zu Ende der Ernährungsberatung alle bereit, sich in Zukunft gesünder zu ernähren.

 Gesundheit erleben in der Leopoldstadt

Mit Ende März steht das vorläufige Ende des WHO Projekts "Gesunde Leopoldstadt" an.
Da ein erfolgreiches Projekt gebührend gefeiert werden sollte, findet am 31. März 2005 eine groß angelegte Abschlussveranstaltung statt.
Die Veranstaltung soll über das Projekt und die -geschichte informieren und zudem einen Überblick über die Sozial- und Gesundheitseinrichtungen des 2. Bezirks geben.
An Infoständen werden sich die verschiedenen Einrichtungen präsentieren und selbstverständlich für Fragen zur Verfügung stehen.
Alle BesucherInnen sind außerdem herzlich eingeladen, an Schnupperkursen und Workshops zu und mit gesundheitlichen Aktivitäten teilzunehmen.

Ort: Bundes-Blindeninstitut, Wittelsbachstr. 5
Termin: Do, 31.03.05 von 13.30 bis 18.00 Uhr
EINTRITT FREI!

Programminhalte im Kurzüberblick

Workshops zu folgenden Themen:
- Feldenkrais,
- Gesunde Haltung,
- Gebärdensprache,
- Kinesiologie,
- sexualpädagogische Aufklärung,
- Kunsttherapie mit betagten Menschen

Informations und Beratungsangebote der folgenden Einrichtungen:
- Betriebskindergarten Bank Austria (u.a. Vorstellung des Projekts "Rund um g´sund")
- Ein Herz für Wien (u.a. Blutdruckmessen, Raucherentwöhnungsberatung)
- FEM-Süd - Gesundheitszentrum für Frauen
- GIVE - Schulische Gesundheitsförderung (Handbuch Projekte vom Feinsten, Infoseiten, u.a.)
- Grätzelmanagement Volkert- und Alliiertenviertel
  (Aktivitäten zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität)
- JAT- Jugendraum alte Trafik
- JAW-Jugend am Werk (Info, Ausstellung und Verkauf von Keramikprodukten)
- Kind & Kegel (Informationen über das Eltern-Kind-Zentrum)
- Kinderfreunde Leopoldstadt - Feste & Veranstaltungen für Kinder & in Kindergärten
- Lebensmitteluntersuchungsanstalt MA 38
  (Bestimmung von Body Mass Index &Fettimpendanz u.a.)
- Manner Asien Sports Verein, Tae-Kwon-Do
- Martha Frühwirt-Zentrum (Selbsthilfemöglichkeiten im 2. Bezirk)
- MoKi (Mobile Kinderkrankenpflege im 2. Bezirk)
- Nachbarschaftszentrum 1020 (Thema gesunde Ernährung)
- Orient Express & Bassena Stuwerviertel ("Frisch gepresste Säfte zum Ausprobieren")
- Pensionistenwohnhaus Augarten
  (u.a. Vorstellung des Projekts SmS-Solidarität mit SeniorInnen)
- PSD-Sozialpsychiatrisches Ambulatorium Leopoldstadt
- Psychotherapievertretung 1020 Wien - Psychotherapeutische Behandlung im 2. Bezirk
- VS 2 Vereinsgasse
  u.a. Vorstellung des Projekts "ICH bin wICHtig" - Kinder, Institutionen und Gesundheit)
- Wellness-Consult (Wellness Beratung)
- WITAF (Überblick über die Angebote des Wiener Taubstummen-Fürsorge-Verbandes)

Des weiteren gibt es ein Schmink-, Bastel- und Malangebot für Kinder und einige tolle Bühneneinlagen über den Nachmittag verteilt, deren Auftakt die Begrüssung des Bezirksvorstehers Kubik bildet.

Jede/jeder ist herzlich willkommen!
Sollten Sie noch offene Fragen haben,
können Sie sich gerne unter 219 57 16 an uns wenden.

 Die Volksschule Wolfgang Schmälzl-Gasse tut einiges für die Gesundheit
 ihrer Kinder!

        Die VS in der Wolfgang Schmälzl-Gasse sorgt sich um die Gesundheit ihrer Kinder, aber auch um das Wohl ihrer MitarbeiterInnen.

Fast jede Klasse hat sich nun an der großen Schulobst-Aktion beteiligt. Ein Obsthändler vom nahen Vorgartenmarkt liefert täglich frisches, der Saison angepasstes Früchte.
Die Kinder freuen sich täglich aufs neue auf ihr reichhaltiges Vitaminbuffet.

Doch damit nicht genug:
Viele Klassen gehen mehrmals pro Woche zum Laufen an die frische Luft.
Der Prater und die Venedigerau bieten hierfür ideale Trainingsgebiete.

Da die MitarbeiterInnen der VS erkannt haben, wie wichtig Gesundheitsförderung im Alltag ist, werden wohl auch in Zukunft weitere kleine Projekte auf diesem Gebiet folgen.

 Der 3. Gesundheitstag an Leopoldstädter Schulen, so war´s

Unter dem Motto 'Schule zum Wohlfühlen' veranstalteten die Leopoldstädter Schulen am 30. September 2004 bereits zum dritten Mal in Kooperation mit der 'Gesunden Leopoldstadt' einen Gesundheitstag. Die 14 Volks- und Hauptschulen boten Ihren SchülerInnen interessante Aktionen zu den verschiedensten Themen, wie beispielsweise 'Schule zum Wohlfühlen', die gesunde Jause, Bewegung und Stress. Unbefangen und spielerisch konnten sich die Mädchen und Jungen diesen Themen annähern und lernten dabei wichtige Maßnahmen, die sie vor negativen Belastungen bewahren helfen sollen.

Um interessierte LehrerInnen auf den Gesundheitstag vorzubereiten, wurde im Vorfeld ein Workshop zum Thema 'Schule zum Wohlfühlen' angeboten. Frau Mag. Eva Mitterbauer vom 'Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen', Leiterin des Workshops, gab nützliche Tipps und Informationen zur Gestaltung eines Gesundheitstages, aber auch grundlegendes Wissen zur Thematik wurde den teilnehmenden LehrerInnen vermittelt.

Die Aktivitäten, die am Gesundheitstag, umgesetzt wurden, waren wie in den letzten Jahren äußerst vielfältig. In einer Schule sammelten die Schüler beispielsweise Situationen, in denen sie sich unwohl fühlen und schrieben diese Verbesserungsvorschläge als Basis für mögliche Verbesserungen zusammen. Eine andere Schule veranstaltete ein Schulsportfest. Vom Luftburghüpfen, über Jonglieren bis hin zu Koordinationsübungen, konnten die Kinder an verschiedenen Stationen alles ausprobieren und zwischendurch gab es natürlich eine gesunde Jause, um neue Kräfte zu tanken. Einige Schulen verbanden den Gesundheitstag mit dem Unterrichtsalltag, in dem sie Schulstunden zu verschiedenen Gesundheitsthemen veranstalteten. Die Themen- und Aktivitätenvielfalt des diesjährigen Gesundheitstages machten es möglich, dass für jedes einzelne Kind etwas dabei war und alle SchülerInnen mit Freude und Elan dabei waren. Ob die Kinder fernöstliche Entspannungsübungen erlernten, dem interessanten Vortrag eines Kinderarztes lauschten oder sich im Kochen übten - sie hatten bei jeder der Aktivitäten ihren Spaß. Überzeugen Sie sich selbst, auf der Seite http://www.gesunde-leopoldstadt.at/who-projekt/galerie.html haben wir einige Impressionen des diesjährigen Gesundheitstages für Sie auf Fotos festgehalten.

 Die Broschüre "Einmal im Jahr - alles klar!
 Die Vorsorgeuntersuchung" ist da!

In Zusammenarbeit von 'Ein Herz für Wien' und der 'Gesunden Leopoldstadt' ist eine informative Broschüre zum Thema Vorsorgeuntersuchung entstanden. Anfang Oktober erhält jeder Haushalt in der Leopoldstadt eine Ausgabe dieser Broschüre, um die kostenlose Vorsorgeuntersuchung in der Bevölkerung attraktiver zu machen und die zahl der wahrgenommenen Vorsorgeuntersuchungen anzuheben. Um auch fremdsprachige Bewohner und BewohnerInnen zu erreichen, wurden zusätzlich Plakate in verschiedenen Sprachen (deutsch, kroatisch, türkisch) entworfen, welche in verschiedenen Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie bei den ÄrztInnen des Bezirks aufgehängt werden sollen. Die Broschüre sowie die Plakate können Sie jedoch auch bei uns downloaden.

 
Download:

- Broschüre "Einmal im Jahr - alles klar! Die Vorsorgeuntersuchung"

- Plakat zum Thema Vorsorgeuntersuchung - deutsch


 Im Herbst gibt es eine weitere Reihe der 'Gesunden Gespräche'
 beim Orient Express und der Bassena Stuwerviertel

Im Herbst ist es wieder so weit. Der Orient Express und die Bassena Stuwerviertel bieten zum wiederholten Mal kostenlose Gesprächsrunden (mit ExpertInnen) zu den verschiedensten Gesundheitsthemen an, wobei die 'Vorsorgeuntersuchung' ein Themenschwerpunkt ist. Die 'Gesunden Gespräche' der Vergangenheit haben gezeigt, dass der Bedarf nach gesundheitlicher Aufklärung bei den Teilnehmerinnen sehr groß ist, wobei der Orient Express immer wieder mit sprachlichen Barrieren zu kämpfen hatte (, obwohl die ExpertInnen mehrsprachig arbeiteten). Daher werden die 'Gesunden Gespräche' beim Orient Express dieses Mal in verschiedenen Sprachen abgehalten. Zudem bietet der Orient Express, wie bereits in der Vergangenheit, eine Kinderbetreuung vor, damit allen interessierten Frauen die Teilnahme ermöglicht werden kann.

Termine - Orient Express

Do, 04.11.2004 9:00 - 11:00 Uhr
Dr. Badrea Nakhla
Von Frau zu Frau - Gynäkologische Vorsorgemedizin, arabisch

Di, 30.11.2004 9:00 - 11:00 Uhr
N.N.
Essstörungen und gesunde Ernährung

Mo, 13.12.2004 9:00 - 11:00 Uhr
Dr. Korel Oral
Einmal im Jahr - Die Vorsorgeuntersuchung, deutsch

Veranstaltungsort: Kurszentrum Wehlistraße 178, 1020 Wien
Nähere Infos:
Orient Express - Frauenberatungsstelle und Kurszentrum,
Hillerstraße 6/3-5,
1020 Wien
Tel: 7289725
Fax: 7289725-13,
office@orientexpress-wien.com


Termine - Bassena Stuwerviertel

Fr, 19.11.2004 15.30 - 17.30 Uhr
Cornelia Hösch (Studentin der Ernährungswissenschaften)
Gesunde Ernährung in Theorie und Praxis - Teil 1

Fr, 26.11.2004 15.30 - 17-30 Uhr
Cornelia Hösch (Studentin der Ernährungswissenschaften)
Gesunde Ernährung in Theorie und Praxis - Teil 2

Fr, 03.12.2004 15.30 - 17.30 Uhr
Dr. Canan Demiroglu (Kinderärztin und Fachärztin für Gynäkologie, derzeit in Ausbildung)
Gesundheitstipps für Jugendliche

Veranstaltungsort: Vereinslokal der Bassena Stuwerviertel, Wolfgang Schmälzl Gasse 12/2, 1020 Wien
Zielgruppe: interessierte Mädchen ab 11 Jahren
Eintritt frei!, keine Voranmeldung notwendig!

'Neue Wege in der sexualpädagogischen Aufklärung für Mädchen
 im Alter von 9-12 Jahren

Die Mädchen haben ein theoretisches Wissen über die Blutung, Schwangerschaft, Geburt und Verhütung, der Bezug zum eigenen Körpergeschehen wird jedoch häufig vernachlässigt. Eine frühe umfassende Vermittlung auf emotionaler und informativer Ebene, die einen persönlichen Bezug zum eigenen Körpergeschehen ermöglicht und erlaubt, hat großen Einfluss auf das Selbstbild und Selbstwertgefühl der Mädchen. Seit etwa 35 Jahren ist es möglich, über das Zyklusgeschehen zu kommunizieren.

- Wurde das Menstruationstabu damit gebrochen?

- Welche stummen und lauten Seiten dieses Tabus wirken weiter?

- Wie sieht die Integration des weiblichen Zyklus im Alltag, im Unterricht und
   im sozialpädagogischen Arbeitsumfeld aus?

- Welche Möglichkeiten gibt es für Eltern, LehrerInnen und PädagogInnen, ihre Mädchen/
   Töchter auf dem Weg zu ihrem Frausein positiv zu unterstützen und zu begleiten?

Zu diesem Thema wird es am 5. November von 19.00 bis 21.00 Uhr einen Vortrag geben. Der Vortrag wird von der 'Gesunden Leopoldstadt' in Kooperation mit dem Projekt 'MFM' (Mädchen, Frauen, Meine Tage) präsentiert und Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

Veranstaltungsort: Nachbarschaftszentrum Vorgartenstraße 145-157/Stg.1/R1, 1020 Wien

Vortragende:
Klaudia Awad-Logar (Dipl. Hebamme) & Mag. Elfriede M. Rauchenwald (Psychologin)

 Filmvorführung "Rund um g´sund" im Pensionistenwohnhaus Augarten
 im Rahmen des Teilprojekts "Begegnung zwischen den Generationen"

 


Am 14. September fand im Haus Augarten die Filmvorführung "Rund um g´sund" des Kindergartens der Bank Austria-Creditanstalt statt. Den SeniorInnen und Kindern wurde ein umfangreiches Programm geboten. So gab es nach einer kurzen Begrüssung aller anwesenden Gäste, zu denen der Bezirksvorsteher zählte, eine Vorstellung des Projekts "Begegnung zwischen den Generationen".

Helga Hauptmann und Susanne Bulfon, die Initiatoren des Projekts, sprachen in diesem Zusammenhang von einem gravierenden Wandel der Tradition des

Zusammenlebens und des Kontaktes der vielen unterschiedlichen Generationen.

Jede Generation bliebe zunehmend unter sich, so dass der Austausch mit anderen Generationen erheblich erschwert würde. Dieser Abgrenzung solle das Projekt entgegenwirken, indem jung und alt einander "begegnen". Anschließend wurde ein halbstündiger Film präsentiert.

Inhalt des Filmes war die Arbeit im Kindergarten der Bank Austria-Creditanstalt, wobei dem gemeinsamen Projekt mit dem Haus Augarten auch eine Sequenz gewidmet wurde. Zum Ausklang der Veranstaltung wurden noch einige Fotos gezeigt und die Kindergartenkinder bastelten und werkelten gemeinsam mit den PensionistInnen noch eine Weile.

 Die ‚Gesunde Leopoldstadt’ startet eine Kampagne zum Thema
 ‚Einmal im Jahr – Alles klar! Die Vorsorgeuntersuchung’
In einer längerfristigen Kampagne, in Kooperation mit den ÄrztInnen des 2. Bezirks und ein Herz für Wien, soll die kostenlose Vorsorgeuntersuchung (VU) in der Leopoldstadt beworben werden und somit eine Steigerung der Vorsorgeuntersuchungen erreicht werden.

Die Ärzte und Ärztinnen sind dabei einerseits wichtige Multiplikatoren in der Leopoldstadt, und andererseits besteht so die Möglichkeit, das Projekt ansatzweise evaluieren zu können. Weiterhin ist es geplant die ÄrztInnen in Fragen des Lebensstils zu ‚schulen’ bzw. werden Sie Informationen zu diesem Thema erhalten und diese Informationen an ihre PatientInnen weitergeben.
Die Idee, eine Kampagne zum Thema ‚Vorsorgeuntersuchung’‚ ins Leben zu rufen, ist naheliegend, da die Vorsorgeuntersuchung ein Tool der Gesundheitsförderung ist, welches leider nur von einem geringen Teil der Bevölkerung genutzt wird. In der Leopoldstadt werden jährlich weit mehr Krankenscheine gebraucht als Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. D.h. auch die ÄrztInnen fordern Ihre PatientInnen nicht gezielt zur Vorsorgeuntersuchung auf. Es ist anzunehmen, dass viele LeopoldstädterInnen über zu geringe Informationen zur kostenlosen Vorsorgeuntersuchung verfügen. Daher hat es sich die ‚Gesunde Leopoldstadt’ zur Aufgabe gemacht, über Ablauf, Leistungen und sonstige Rahmenbedingungen der Vorsorgeuntersuchung auf zu klären, und somit die Zahl durchgeführter Vorsorgeuntersuchungen zu erhöhen. Zielgruppe ist primär die Bevölkerung der Leopoldstadt ab dem 19. Lebensjahr, da ab diesem Alter die jährliche Vorsorgeuntersuchung möglich ist. In zweiter Linie sollen aber auch ÄrztInnen, Netzwerkmitglieder sowie andere Sozial- und Gesundheitseinrichtungen angesprochen werden.

Neben der Verbesserung des Gesundheitswissens und der Stärkung des Gefühls der Selbstwirksamkeit steht die Steigerung des Gesundheitsbewusstseins im Mittelpunkt des Teilprojekts ‚Einmal im Jahr – Alles klar! Die Vorsorgeuntersuchung’. In diesem Zusammenhang sollen die Themen:

  1. Bewegung
  2. Ernährung
3. Rauchen
4. Alkohol
  5. Stress

bearbeitet werden, damit es nicht nur bei der Vorsorgeuntersuchung bleibt, sondern Gesundheit, bei den BewohnerInnen des 2. Bezirks, ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens wird. Um weiterführende Informationen und einige Angebote in der Leopoldstadt zu den genannten Gesundheitsthemen zu erhalten, genügt ein Klick auf das jeweilige Thema.

Wichtige Adressen in der Leopoldstadt:

• Bezirksgesundheitsamt Leopoldstadt

Neben ihren behördlichen Funktionen bieten die Bezirksgesundheitsämter Impfungen (FSME - Zeckenkrankheit, Kinderlähmung - Poliomyelitis, Influenza etc.) und Beratung zu medizinischen Fragen an.

2., Karmelitergasse 9
Tel: 211 06-02280
Fax: 211 06 99-02290

• Gesundheitsvorsorge im Nachbarschaftszentrum Leopoldstadt:

Nachbarschaftszentrum Leopoldstadt
Zeitpunkt: Di und Do 9:00 bis 11:00 Uhr
2., Vorgartenstraße 145-157, Stiege 1
Tel: 212 04 90
Mail: nz2@wiener.hilfswerk.at


Links zum Thema Vorsorgeuntersuchung:

http://www.gesunde-leopoldstadt.at/herz-kreislauf/gesundenuntersuchung.html
Informationen zur Vorsorgeuntersuchung

http://www.wien.gv.at/ma15/unter.htm
Allgemeine und umfassende Informationen zum Thema Vorsorgeuntersuchung sowie Adressen der Untersuchungsstellen der Stadt Wien

http://www.wgkk.at/
Informationen zum Thema Vorsorgeuntersuchung (Gesundenuntersuchung) sowie allgemein zur (Gesundheits-) Vorsorge

 Dritter Gesundheitstag an Leopoldstädter Schulen

Bereits zum dritten Mal findet am 30. September 2004 der Gesundheitstag an den Leopoldstädter Schulen statt. Die SchülerInnen werden sich dabei auf unterschiedlichste Weise mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Das WHO Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ lädt alle Leopoldstädter Schulen zur Teilnahme am Gesundheitstag 2004 ein. Ziel des Tages ist es, dass sich möglichst viele SchülerInnen mit verschiedenen Gesundheitsthemen auseinandersetzen. Heuer liegt der Schwerpunkt auf folgenden

Themen:

· Schule zum Wohlfühlen - Auf dem Weg zur gesunden Schule
· Stress und Stressmanagement
· Kommunikation und Konfliktmanagement

Das Projektbüro der ‚Gesunde Leopoldstadt’ unterstützt die Schulen bei der Durchführung des Gesundheitstages mit zwei kostenlosen Workshops sowie umfangreichen Informationsmaterialen, die bereits konkrete Programmvorschläge beinhalten. Unterstützung für diesen Tag kommt auch vom Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen, vom Schulberatungsteam sowie von GIVE, der Servicestelle für Gesundheitsbildung im Österreichischen Jugendrotkreuz .

Gesundheitsförderung und Prävention können nicht früh genug beginnen - vor allem in den Schulen sind sie ein wichtiges Thema, auch heuer sollen wieder möglichst viele Leopoldstädter SchülerInnen, LehrerInnen und DirektorInnen mobilisiert werden, sich auf lustvolle Weise mit dem Thema Gesundheit auseinander zu setzen. Eine Dokumentation der letzten Gesundheitstage mit vielen Fotos finden Sie ebenfalls auf unseren Seiten. Dort wird Anfang Oktober auch der diesjährige Gesundheitstag umfangreich präsentiert werden.

 Erlangung von Kommunikationskompetenz

Am 30. September findet von 9:00 bis 17:00 Uhr ein Seminar zum Thema 'Komunikationskompetenz' statt. Die 'Gesunde Leopoldstadt' organisiert dieses Seminar und die Durchführung obliegt Frau Dr. Inge Kittner. Es werden die verschiedenen Ebenen der Kommunikation besprochen und Kommunikationstärken und -schwächen aufgedeckt. Außerdem geht es um Feedback, in welcher Weise ich dieses geben sollte und wie ich es annehmen kann. Auch der Umgang mit 'schwierigen' GesprächspartnerInnen soll thematisiert werden.

Netzwerkmitglieder der 'Gesunden Leopoldstadt' haben die Möglichkeit an diesem Workshop kostenlos teilzunehmen und können sich noch bis zum 16.09.04 per Email oder Fax im Projektbüro anmelden. Da klare und wertschätzende Kommunikation eine zentrale Kompetenz für den gesundheitsförderlichen Umgang miteinander ist, sollten Sie diese Chance nutzen!

 Arbeit ohne Verspannung

        Am 28. und 30. Juni fand unter der Leitung von Susanne Hackl ein Workshop zum Thema Feldenkrais statt.

Die TeilnehmerInnen erlernten die Grundlagen der Feldenkrais-Methode, welche dabei hilft, Verpsannungen und Blockaden zu lockern, Fehlhaltungen abzubauen und zu vermeiden sowie körpereigene Kräfte zu mobilisieren.

In zwei kostenlosen Sitzungen á 2,5 Stunden konnten Netzwerkmitglieder der 'Gesunden Leopoldstadt' erlernen, wie man Verspannungen bei der Arbeit vermeidbar sind.

Die TeilnehmerInnen waren mit viel Freude, aber auch Engagement dabei.

 Der Gesundheitstag an Schulen steht auch in diesem Jahr wieder an

Am 30. September wird ein weiterer Gesundheitstag stattfinden, bei dem eine Vielzahl von Schulen des 2. Bezirks in Kooperation mit der 'Gesunden Leopoldstadt' Gesundheitsaktivitäten in der jeweiligen Einrichtung durchführen werden. Die diesjährigen Themen sind Stress und Stressmanagement, Kommunikation und Konfliktmanagement und wie werden wir eine gesundheitsförderliche Schule.

Die teilnehmenden Schulen sollen sich eines dieser Themengebiete heraussuchen, mit welchem sich die SchülerInnen in irgendeiner Form einen Vormittag lang beschäftigen sollen. Wenn möglich soll der Gesundheitstag mit relativ geringem finanziellen und organisatorischen Aufwand realisierbar sein, aber auf der anderen Seite eine Menge SchülerInnen erreichen. Für die dazu nötige Medienwirksamkeit ist das Projektbüro der 'Gesunden Leopoldstadt' zuständig, außerdem unterstützen wir bei der Erarbeitung inhaltlicher Vorgaben, der Verteilung geplanter Aktivitäten und der Beschaffung von Infomaterialien, der Kontaktherstellung zu anderen Einrichtungen, der Dokumentation des Gesundheitstages und abschließend präsentieren wir den Gesundheitstag natürlich erneut auf unserer Homepage.

Außerdem wird es einen kostenlosen Einführungsworkshop für die LehrerInnen geben, um den teilnehmenden Schulen einen Input zum Thema 'Gesundheitsförderliche Schule' zu geben.

 Erziehung zur gesunden Lebensweise in der VS2, Wehlisstrasse 178

        Unter der Leitung von Elfriede Knappitsch und Mag. Elzbieta Kürmer stellte die Volksschule Wehlisstrasse ein vierjähriges Gesundheitsprojekt auf die Beine. Die vier Grundpfeiler des Projekts bildeten die gesunde Ernährung, Bewegung, Tiere als Therapie und das Thema Persönlichkeitsentwicklung und Suchtprävention. In der Praxis sah dies beispielsweise in der 1. Klasse so aus, dass die Lehrer tägliche frische Lebensmittel einkauften und die SchülerInnen auf diese Weise immer frisches Brot, Obst und Gemüse hatten.

Wenn es die Zeit erlaubte, gingen SchülerInnen und LehrerInnen auch gemeinsam auf den Markt zum Einkaufen und anschliessend richteten die Lehrer die gesunde Jause her, so wurden die Kinder langsam von Weißbrot auf Vollkornbrot umgewöhnt und statt Schokomüsli gab es Vollkornmüsli u.ä.. In der 2. Klasse bezogen die Kinder dann sogar die Eltern mit in das Projekt ein, so wurde zwei Mal wöchentlich eine gesunde Jause für die ganze Klasse eingerichtet, für welche Eltern und Kinder zuvor gemeinsam eingekauft hatten.  

Auf diese Weise konnten die Kinder auch ihr Elternhaus beeinflussen. Im dritten Schuljahr brachten die Kinder die gesunde Jause dann selbst von zu Hause mit und übertrafen sich sich dabei an gesunde Ideen. Als die SchülerInnen das vierte Schuljahr erreichten, wurden dann auch Themen wie Fast Food, Bioprodukte und Massentierhaltung diskutiert, wobei die gesunde Ernährung jetzt ein fester Bestandteil geworden war. Daraus entwickelte sich sogar eine Vorbildrolle, d.h. andere Klassen schlossen sich der gesunden Jause stellenweise sogar an. Beim Thema Bewegung hat sich die VS das Ziel gesetzt, die Turnstunden so oft wie nur möglich im Freien zu verbringen und auch in den Unterricht fliesst das Thema ein (z.B. Malen nicht nur am Sitzplatz, Schreiben und Lernen nicht nur am Tisch...).

Die SchülerInnen haben sogar ein Gesundheitsmusical auf die Beine gestellt. Das Thema Hunde als Therapie ist naheliegend, da Hunde dich immer mögen, sie lehnen dich nie ab, egal welche Noten, welche Hautfarbe...du hast. Die Schüler und Schülerinnen haben die gemeinsame Verantwortung für die zwei Hunde Nelly und Ginger erhalten und selbst bei Schulausflügen oder Festen sind die beiden jetzt immer mit von der Party. Im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Suchtprävention wurde die ganze Schule mit einbezogen. Es fand eine Themenaufarbeitung in spielerischer Form und in Gesprächsform statt, auch ein Theaterstück wurde zu dem Thema inszeniert sowie ein Elterninformationsabend. Das Gesundheitsprojekt war ein voller Erfolg, nicht zuletzt weil es einen Gesundheitspreis der Stadt Wien erhielt.

Zu verdanken ist dieser Erfolg nicht nur den SchülerInnen selbst, sondern auch den Eltern, dem Einsatz von Frau Schiefer und der Unterstützung der Direktorin Krhoun Melitta.

 Die Gesunden Gespräche fanden auch 2004 großen Anklang


Auch in diesem Jahr erfreuten sich die Gesunden Gespräche wieder großer Beliebtheit. So veranstaltete die Bassena Stuwerviertel am 16., 23. und 30.04.04 verschiedene thematische Workshops für Mädchen ab 11 Jahren. Bis zu 20 TeilnehmerInnen nahmen jeweils an den Workshops teil, was das rege Interesse und den Bedarf bestätigte. Inhaltlich befassten sich die Seminare mit grundlegendem Wissen zur Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung, Ernährung und dem Bewegungs- und Stützapparat.

So lernten die TeilnehmerInnen im Workshop zur Gesundheitsförderung, welche Handlungsmöglichkeiten bei Unfällen und Krankheiten angebracht sind und wie das Österreichische Gesundheitssystem aufgebaut ist, was unter einer Vorsorgeuntersuchung zu verstehen ist und welche Bedeutung beispielsweise eine Anamnese hat. Das Seminar zum Thema Ernährung informierte über das Studium und den Tätigkeitsbereich von ErnährungswissenschaftlerInnen, die Ernährungspyramide, es gab ein Kochduell sowie einen Geschmackstest. Der dritte Workshop zum Thema Stütz- und Bewegungsapparat beinhaltete die Beschreibung verschiedener Kraft- und Ausdauersportarten, es gab Tanzeinlagen zu flotter Musik, aber auch Rückengymnastik.

Der Orient Express beteiligte sich ebenfalls mit drei Workshops an den Gesunden Gesprächen. So gab es einen Workshop zum Thema "Frauen reden über Gynäkologie" in arabischer Sprache. Hier wurde den TeilnehmerInnen alles über den weiblichen Zyklus und die Anatomie des Unterleibes erzählt, außerdem gab es Informationen zur Verhütung, Schwangerschaft und weiblichen Sozialisation. Trotz anfänglicher Zurückhaltung der TeilnehmerInnen wurde dieser Workshop zu einem vollen Erfolg.

Ein weiterer Workshop (in türkisch)  war dem Thema "Vorsorgeuntersuchung - mehr als ein Pflichtermin" gewidmet. Zwölf Frauen nutzten die Gelegenheit teilzunehmen, sie erhielten Informationen rund um die Gesundenuntersuchung, wer sie durchführt und in welchem Umfang, aber auch welche organisatorischen Wege damit verbunden sind. Auch hier war unter den Frauen zu Anfang Skepsis zu spüren, aber mit fortschreiten der Veranstaltung "tauten" sie auf und erkundigten sich bereits nach weiteren Veranstaltungsterminen. "Die Bürokratie mit dem Kranksein" war das Motto des dritten Workshops, welcher sich ebenfalls großer Nachfrage erfreute. 17 Frauen verschiedener Nationalitäten beteiligten sich daran, so dass in Deutsch, Englisch und Türkisch vorgetragen werden "musste".  Wie bereits bei den vorhergehenden Workshops wurde es den Frauen ermöglicht, die Workshops zu besuchen, da die Kinderbetreuung währenddessen vom Orient Express übernommen wurde.

Es wurden die verschiedensten Themen angesprochen, so z.B. Krankenscheine, Krankenstand, Kuranträge, Heilmittel und fremdsprachige ÄrztInnen. Auch die Gelegenheit Antragsformulare einzusehen bestand und es wurde klar, dass ein großer Bedarf an Aufklärung in diesem Bereich besteht. Daher hat der Orient Express bereits eine weitere Veranstaltung im Herbst geplant.


 Grätzelfest 2004 am Volkertmarkt

Am Freitag, dem 14.05.04, war es wieder soweit, das Grätzelmanagement Volkert- und Alliiertenviertel führte mit der Unterstützung diverser Institutionen zum wiederholten Mal ein großes Grätzelfest am Volkertmarkt durch.

Alle BewohnerInnen des Grätzels waren zu einem unterhaltsamen Nachmittag eingeladen und viele nutzten diese Gelegenheit auch. Neben dem leiblichen Wohl und dem geselligen Beisammensein, gab es die Möglichkeit sich über verschiedene Einrichtungen im Stadtteil zu informieren.

Auch die „Gesunde Leopoldstadt“ nutzte diese Gelegenheit die BewohnerInnen vor Ort zu informieren. So waren wir mit einem Infostand vertreten, welcher neben den Erwachsenen, besonders von den Kindern gut angenommen wurde.

Sie hatten die Möglichkeit an kleinen Gesundheitsquiz teilzunehmen und
erhielten für Ihre Teilnahme eine kleine Anerkennung. Bei den Erwachsenen erfreute sich vor allem das Blutdruckmessen großer Beliebtheit.

Auf Grund des schönen Wetters und einer gelungenen Organisation verlebten sowohl BesucherInnen als auch Organisatoren und Veranstalter einen angenehmen Nachmittag, der nicht nur gesellig, sondern auch sehr informativ war.

 SmS-Solidarität mit SeniorInnen - Ehrenamt im Haus Augarten

Es werden ehrenamtliche MitarbeiterInnen gesucht, die gerne Kontakt zu alten Menschen haben und regelmäßig ein bisschen Zeit erübrigen können. Sollten Sie gerne vorlesen, spazieren gehen oder einfach den Lebensgeschichten der BewohnerInnen im Haus Augarten zu hören wollen, dann sind Sie bestens geeignet.

Für Ihr Engagement und die von Ihnen geopferte Zeit wird Ihnen Verschiedenes geboten:
Einschulung und Begleitung, die Möglichkeit der Teilnahme an interessanten Veranstaltungen, regelmäßige Teambesprechungen zum Erfahrungs- und Informationsaustausch, Haftpflicht- und Unfallversicherung, Fahrtkostenersatz und die Teilnahme an Festen / Veranstaltungen des Penionisten-Wohnhauses. Nicht zuletzt sollte Ihnen die Arbeit die Möglichkeit geben zu erfahren, wie bereichernd das Zusammensein mit älteren Menschen für das eigene Leben sein kann.

weitere Informationen: Susanne Bulfon (Tel.: 33 23 682-29, e-mail: susanne.bulfon@kwp.at)

 Verbesserung der Diagnostik des Mammakarzinoms

Dr. Rheinhard M. Walter und Prim. Univ. Prof. Dr. Gerhard Mostbeck, beide Fachärzte für Radiologie, starteten mit Unterstützung der "Gesunden Leopoldstadt" die Initiative "Erinnerung an den nächsten Mammographietermin per Post". Eine ähnliche Initiative führt bereits die Österreichische Krebshilfe durch, jedoch nutzt die Krebshilfe elektronische Medien zum Versand der Erinnerungsschreiben und kann daher nur KlientInnen mit Internet-Anschluss erreichen. Die Idee per Post zur Mammographie aufzurufen, entstand aus der erfolgreichen Aktion "Die Klügere sieht nach", damals erhielten Frauen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf dem Postweg Einladungen bzw. Erinnerungsschreiben.

Eine Bewertung der Aktion zeigte, dass Tumore auf diese Art und Weise in günstigeren Stadien gefunden wurden und es konnten Frauen erreicht werden, die bis dahin nicht an Früherkennungsmaßnahmen teigenommen hatten. Daher entschieden sich Dr. Walter und Dr. Mostbeck für eine Fortsetzung dieser Aktion und führten die systematisierte Erinnerung für Ihre Patientinnen ein. Vor der Umsetzung dieser Idee befragten Sie Ihre Patientinnen, ob Sie eine schriftliche Erinnerung zur nächsten Kontrolle wünschten. 75 % der Befragten äußerten sich dem gegenüber positiv und erhalten somit zukünftig eine Erinnerung zur Vorsorgeuntersuchung bzw. zu Kontrollen per Post. Auf diese Weise sollen Kontrollintervalle in Zukunft besser eingehalten werden. Neben der Erinnerung an die Kontrolle soll die erste Aussendung auch darüber informieren, dass Mammographie im Rahmen der Gesundenuntersuchung in 2 jährigen Abständen vorgesehen ist.

Das Angebot der radiologisch-fachärztlichen Zweitbegutachtung der Mammographie (double read) ist eine weitere fortschrittliche Neuerung in der Praxis. Diese stellt eine Verbesserung der Befundqualität dar und erfüllt weiterhin die strengen Empfehlungen der EU. Der einzige, kleine Nachteil liegt darin, dass Bild und Befund erst eine Woche später abgeholt und eingesehen werden können.

 Der aktuelle Newsletter ist da!

Seit zwei Wochen können Sie den aktuellen Newsletter der 'Gesunden Leopoldstadt' an über 100 Stellen im Bezirk kostenlos erhalten und zudem steht er Ihnen auf unserer Homepage zum Download zur Verfügung stehen. Unter dem Thema 'Uns selbst den Rücken stärken' können Sie sich u.a. über die richtige Haltung am Arbeitsplatz sowie im Haushalt informieren. Einige Tipps und leicht nachvollziehbare Übungen sollen Ihnen helfen problematische, rückenschädliche Verhaltensweisen zu erkennen und Haltungsfehler zu vermeiden.

Zudem beinhaltet der Newsletter einige allgemeine Informationen über Rückenprobleme und Sie werden erstaunt sein, dass sich Rückenbeschwerden bereits zu einer Volkskrankheit entwickelt haben, von der etwa 85 % aller BewohnerInnen in Industriestaaten betroffen sind. Weiterhin finden Sie Informationen über die 'Gesunde Leopoldstadt' , den bevorstehenden Österreichischen dm Frauenlauf im Prater und das Projekt 'go 2.20 - gesunde organisationen'. 'Go 2.20' bietet professionelle Unterstützung für einen gesunden Arbeitsalltag und trägt somit ebenfalls dazu bei, Haltungsschäden zu vermeiden.

download: newsletter05.pdf

 Gesunde Gespräche in der Leopoldstadt 2004


        Auf Grund des großen Erfolges der Gesunden Gespräche im vergangenen Jahr gibt es dieses Jahr eine Fortsetzung. Der Orient Express und die Bassena Stuwerviertel bieten in Kooperation und mit Unterstützung der "Gesunden Leopoldstadt" erneut eine Vortragsreihe zu verschiedenen Gesundheitsthemen an. So können sich Mädchen und Frauen u.a. über Vorsorgeuntersuchungen erkundigen oder welche Anlaufstellen es im Krankheitsfall gibt, aber auch Aids ist ein Thema.

Weitere Informationen gibt es beispielsweise zum Thema Ernährung, wobei beim Kochen das Erlernte gleich in die Tat umgesetzt werden kann.  Der Vortrag zum Thema Ernährung, am 23.04.04 in der Bassena, war bereits ein voller Erfolg. Es gab eine rege Beteiligung, so dass aus der geplanten zweistündigen letztlich eine dreistündige Veranstaltung wurde. Die Bilder zeigen wie eifrig die Mädchen bei der Sache waren und wieviel Spaß sie dabei hatten. 

 Die ‚Gesunde Leopoldstadt’ wird um ein Jahr verlängert!


Der Gesundheits-Ausschuss des Wiener Gemeinderates beschloss aufgrund der positiven Entwicklung die einjährige Verlängerung des Modellprojekts.

Ursprünglich war das Gesundheitsförderungsprojekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ von September 2001 bis Ende März 2005 geplant.
Die positive Entwicklung des Projekts und die vielfältigen Aktivitäten haben die ‚Gesunde Leopoldstadt’ zu einem Fixpunkt im 2. Bezirk gemacht.
Allein 2003 wurden 14 Teilprojekte realisiert, mehr als doppelt so viele wie 2002.

Die Zahl der Netzwerkmitglieder stieg im letzten Jahr um rund 80% und das regionale Gesundheitsportal www.gesunde-leopoldstadt.at verzeichnete seinen 10.000 Besucher auf der Startseite. Im Dezember 2003 wurde das Projekt mit dem 2. Platz beim Wiener Gesundheitspreis ausgezeichnet. Jetzt beschloss der Gesundheitsausschuss die einjährige Verlängerung. Damit sollen die Synergien mit anderen Projekten sowie die aufgebauten Strukturen, Kontakte und Maßnahmen optimal genutzt werden.

In den verbleibenden 14 Projektmonaten soll das Netzwerk gefestigt werden, so dass es auch nach Projektende weiter bestehen bleibt. Weitere Schwerpunkte sind gesundheitsfördernde Aktivitäten mit Schulen, Informationsveranstaltungen, Workshops sowie unterschiedlichste Teilprojekte zu Themen wie Ernährung, Gesundenuntersuchung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Haltungsschäden. Die muttersprachlichen Informationsangebote für MigrantInnen werden fortgesetzt.


 Modernes Blutdruckmanagement


Eine Fortbildungsmaßnahme für Ärzte und ÄrztInnen aus der Leopoldstadt. Am 27. Januar gab es eine Informationsveranstaltung für alle ÄrztInnen aus der Leopoldstadt in der Bezirksvorstehung Leopoldstadt, wo u.a. das Präventionsprogramm für Herz-Kreislauferkrankungen der Stadt Wien "Ein Herz für Wien" vorgestellt wurde. Außerdem informierten die Vortragenden über "Modernes Blutdruckmanagement" sowie über Gesundheitsprävention in der Praxis.

Vortragende:

- Univ. Prof. Dr. Anita Rieder, Wissenschaftliche Leitung des Herz-Kreislaufpräventionsprogramms "Ein Herz für Wien"

- Mag. Gernot Antes, Bereichsleitung für Gesundheitsplanung und Finanzmanagement der Stadt Wien

- Dr.med. Thomas Dorner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Herz-Kreislaufpräventionsprogramms "Ein Herz für Wien"

- Prof. Dieter Magometschnigg, Leiter des Instituts für Hypertoniker


 WHO Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ ausgezeichnet

Beim Gesundheitspreis der Stadt Wien 2003 erhielt das regionale Gesundheitsförderungsprojekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ den 2. Preis in der Kategorie ‚Gesundheitsförderung/Prävention’.

Seit September 2001 läuft das regionale Gesundheitsförderungsprojekt ‚Gesunde Leopoldstadt’. Beim Gesundheitspreis der
Stadt Wien 2003 wurde es nun mit dem zweiten Preis in der Kategorie ‚Gesundheitsförderung/Prävention’

ausgezeichnet. Im Rahmen eines Festaktes erfolgte am 16. Dezember die Überreichung
der Urkunde im Wappensaal des Wiener Rathauses durch Gesundheitsstadträtin Dr. Pittermann.

Die Stadt Wien will mit diesem Preis herausragende Leistungen im Gesundheits-
wesen würdigen, die Motivation aller im Gesundheitsbereich Tätigen fördern und neue Anregungen bzw. Antworten auf die Probleme des Gesundheitswesens finden.


Neben der Gesundheitsförderung/Prävention waren der stationäre und der ambulante Bereich sowie Schule/Jugend und Medien/Öffentlichkeitsarbeit weitere Kategorien, in denen Preise vergeben wurden.

 Gesunde Gespräche in der Bassena

Ende Dezember 2003 wurden im Nachbarschafts- und Kommunikationszentrum "Bassena Stuwerviertel" gesunde Gespräche für Mädchen und Frauen organisiert. An vier Nachmittagen hatten sie die Gelegenheit, mit einer Ärztin über Gesundheit allgemein zu sprechen, spezifische Fragen zu Themen wie Vorsorge, Ernährung, Impfkalender, Sexualität, Kinderkrankheiten uvm. zu stellen und all das natürlich kostenlos und ohne Voranmeldung.

Ziel dieses Projekts ist es, dass Mädchen und Frauen, Vertrauen zu ÄrztInnen gewinnen, selbstbewusst mit ihrem eigenen Körper umgehen und sich über ihre körperlichen Bedürfnisse bewußt werden sowie die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins allgemein.

Nächstes Jahr soll es eine Wiederholung dieser Tage geben.

 Das Laufprojekt "Blitzkids"

Christian Kleber, Lehrer an der Volksschule Vereinsgasse, hat das Projekt ins Leben gerufen und will den Kindern der Volksschule Vereinsgasse zeigen, dass Bewegung nicht nur gesund ist, sondern auch viel Spaß macht!

Regelmäßig gehen nun die VolksschülerInnen mit Christian im Augarten laufen und setzen somit einen wichtigen Schritt für ihre Gesundheit, denn aktuelle Studien belegen folgendes: Wer sich die Zeit nimmt, sein Kind konsequent in die Welt des Sports einzuführen, und dabei verstärkt, was Freude macht, kann die Affinität zu Bewegung auf lange Sicht sichern.

 Das Netzwerk wächst weiter!

Seit dem letzten Netzwerktreffen im September 2003 gab es einen enormen Zuwachs im Netzwerk. Mittlerweile gibt es bereits 34 Netzwerkmitlgieder, die man unter http://www.gesunde-leopoldstadt.at/who-projekt/veranstaltungen.html#anchornetzwerk abrufen kann.

 "Die besten Bewegungs- und Entspannungsübungen für zwischendurch"

Am 27. November fand der Workshop "Die besten Bewegungs- und Entspannungsübungen für zwischendurch" mit Fr. Dr. Karin Braith statt, den die „Gesunde Leopoldstadt“ vor allem für ihre Netzwerkmitglieder organisierte.
Die 10 TeilnehmerInnen hatten an diesem Nachmittag die Möglichkeit, einfache Bewegungsabfolgen und Entspannungsübungen, die am Arbeitsplatz in Kurzpausen umgesetzt werden können, kennen zu lernen.
Dabei wurde speziell auf die individuelle Arbeitstätigkeit der TeilnehmerInnen eingegangen.

     

 Begegnung zwischen den Generationen

Das Projekt „Begegnung zwischen den Generationen“ basiert auf dem Wandel der Traditionen des Zusammenlebens der unterschiedlichen Generationen. Genau diesem Phänomen der Fremdheit zwischen „Jung“ und „Alt“ wollen die Projektinitiatorinnen Helga Hauptmann (Leiterin des Betriebskindergartens Bank Austria/Creditanstalt) und Susanne Bulfon (Kunst-und Gestaltungstherapeutin, Supervisorin und Coach) entgegenwirken.

Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist durch langsame und behutsame Annäherung, die Scheu vor „dem Anderen“ abzubauen und Schritt für Schritt die unterschiedlichen Lebensweisen aufzuzeigen.

Der erste Kontakt zwischen „Jung“ und „Alt“ fand in Form einer wöchentlich organisierten Werkgruppe im Pensionistenhaus Augarten statt. Beim Gestalten einer gemeinsamen Collage und individuellem gestalterischem Tun wurde das neu gewonnene Vertrauen gut sichtbar.

Danach wurden die Kinder durch das Pensionistenwohnhaus geführt, um somit den Alltag der dort lebenden Menschen besser nachvollziehen zu können. Aber auch die SeniorInnen wurden von den Kindern in ihren Lebensraum eingeladen und bei weiteren gegenseitigen Besuchen wurde ein immer harmonischeres Miteinander sichtbar. Mittlerweile werden die Treffen in gemeinsamer Absprache „zwischen den Generationen“ vorausgeplant und gestaltet.

 Fraueninfotage im Verein Piramidops

Am Sonntag, 23. November 2003, organisierte der frauentreff – Verein Piramidops in Zusammenarbeit mit der „Gesunden Leopoldstadt“ einen gesundheitsbezogenen Infotag für spanischsprechenden Frauen im Bezirk.

Etwa 20 Frauen versammelten sich an diesem Nachmittag im Verein und hatten die Gelegenheit Fr. Dr. Jurik-Cihak, einer Ärztin für Allgemeinmedizin im Bezirk, Fragen zum Thema „Grippe, grippale Infekte, Erkältungen und deren Prävention“ zu stellen.

Eine Kinderbetreuungsgruppe kümmerte sich um die Kleinen, damit sich die Mütter voll und ganz ihrer Gesundheit widmen konnten.

Ziel dieses Projekts ist es, dass Frauen ab dem 16. Lebensjahr, die aus Lateinamerika zugewandert sind, Vertrauen zu österreichischen ÄrztInnen gewinnen sowie die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins allgemein. Nächstes Jahr soll es eine Wiederholung dieses Tages geben.

 Suchtpräventionstag im Realgymnasium „Vereinsgasse“

Im Rahmen des „Gesundheitstages an Schulen 2003“ organisierte das Realgymnasium in der Vereinsgasse 21 einen Aktionstag zum Thema „Sucht oder Genuss?“. Die SchülerInnen setzten sich einen ganzen Vormittag intensiv mit diesem Thema auseinander, welches von LehrerInnen in den verschiedenen Klassen individuell gestaltet wurde. Die Jugendlichen zeigten viel Interesse und arbeiteten gemeinsam an verschiedenen Projekten.

      

 Gemeindebau - Gesundheitstage
 im Rahmen der Aktion „Ein Herz für Wien“

Am Samstag, 25. Oktober 2003, fand das Abschlussfest der Gemeindebau-Gesundheitstage im Rosenpark beim Mexikoplatz statt.

Bereits am Tag davor wurden im Hof des Gemeindebaus Messstände (Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin) errichtet, wo alle gratis, unter Anleitung von geschulten Assistentinnen, ihre Werte feststellen konnten.

Am Hauptaktionstag wurde zusätzlich zu den Ständen eine Aktionsbühne aufgebaut, auf der verschiedene Shows zum Thema „Gesund bleiben mit Bewegung“, Präsentationen und Interviews mit ansässigen ÄrztInnen, Verantwortlichen der Gesundheitsplanung der Gemeinde Wien, Fitness-TrainerInnen, ErnährungsberaterInnen usw. stattfanden.

Ziel dieser Veranstaltung war es, möglichst viele Menschen auf das Thema „Herz-Kreislauf-Präventionsmaßnahmen“ aufmerksam zu machen.

Es wird überlegt, für die BewohnerInnen des Gemeindebaus eine fixe Blutdruckselbstmessstation (z.B. in einem ansässigen Pensionistenclub oder in einem Nahversorgergeschäft usw.) als ständige Institution und Serviceeinrichtung zu etablieren.

 Gesund alt werden in der 2. Heimat

Im Rahmen des Projekts ‚Gesund alt werden in der 2. Heimat’ organisiert der SeniorInnenverein von und für MigrantInnen im 2. Bezirk seit Mitte September 2003 Informationsveranstaltungen zu wichtigen Gesundheitsthemen.

Dieses Projekt, das vom Integrationsfonds und dem WHO Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ mitfinanziert wird, setzt sich zum Ziel, das Gesundheitsbewusstsein älterer MigrantInnen zu verbessern und eine Hilfestellung bei der Integration in das Gesundheits- und Sozialwesen zu bieten.

Die Informationsveranstaltungen werden bis Dezember 2003 von ÄrztInnen in verschiedenen Sprachen wie Türkisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Arabisch abgehalten, wobei man sich auf folgende Schwerpunkte konzentriert: Zuckerkrankheiten, Herzstörungen, rheumatische Krankheiten und Krebs.

 2. Gesundheitstag an Leopoldstädter Schulen

Bereits zum zweiten Mal fand am Donnerstag, 25. Sep. 2003, der Gesundheitstag an Leopoldstädter Schulen statt. Im Rahmen des WHO Projekts ‚Gesunde Leopoldstadt’ und unterstützt durch das Institut für Suchtprävention (ISP) der Stadt Wien starteten 19 Volks- und Hauptschulen sowie Gymnasien verschiedenste Aktionen zu den Themen Suchtprävention, Ernährung und Bewegung.
Gesundheitsförderung und Prävention können nicht früh genug beginnen- vor allem in den Schulen sind sie ein wichtiges Thema.

Unterstützt durch das ISP, lud das WHO Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ alle Schulen in der Leopoldstadt zum zweiten Gesundheitstag ein. Als Thema stand die Suchtprävention im Vordergrund. 19 Schulen beteiligten sich mit vollem Eifer an der Aktion, 16 LehrerInnen besuchten schon im Vorfeld einen Workshop des ISP über Methoden der Suchtprävention.

Neben der Suchtprävention wurden von den Schulen vor allem die Themen Ernährung und Bewegung bearbeitet. Die Vielfalt der Programme, die man in den Leopoldstädter Schulen und Parks zu sehen bekam, war ebenso faszinierend, wie die Freude der SchülerInnen an der Auseinandersetzung mit den Gesundheitsthemen. Auch die LehrerInnen waren erfreut darüber, wie aktiv und kreativ die SchülerInnen mitmachten.



So wurden zum Beispiel zahlreiche kleine Aktivitäten zur Stärkung des Selbstwertgefühls umgesetzt. In einer Volksschule begeisterte eine Theatergruppe mit dem Stück ‚Viktoria hat Geburtstag’ zum Thema Suchtprävention. Gemeinsam mit den Kindern wurden dabei Lösungsmöglichkeiten bei persönlichen Problemen erarbeitet. Gesunde Buffets wurden vorbereitet, TherapeutInnen und ÄrztInnen kamen in die Schulen, beim Karottenboogie wurden Karotten an PassantInnen verteilt und eine Volksschule startete ein Laufprojekt im Augarten. In Stationenbetrieben setzten sich die Kinder und Jugendlichen unter anderem mit Entspannung, Stress, Fitness, den 7 Tibetern, der Ernährungspyramide und Werbung auseinander.

Die Ziele des Gesundheitstages – viele SchülerInnen zu mobilisieren und sich auf lustvolle Weise mit den Themen Suchtprävention und Gesundheit auseinander zu setzen – sind vor allem Dank der Unterstützung des ISP und des Einsatzes der LehrerInnen erreicht worden. Sie steckten viel Zeit und Energie in die Vorbereitungen.

Dokumentation Gesundheitstag 2003_LeoSchule.pdf

 MENSCHEN, WIE DU UND ICH

Der Kriegsopfer- und Behindertenverband (KOBV) und der Bezirk Leopoldstadt laden am 10. Oktober 2003 zu einer großen Veranstaltung mit dem Themenschwerpunkt „Menschen, wie du und ich“ ein. Anlass ist das „Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung“. Ziel dieser Veranstaltung im Haus der Begegnung ist die Sensibilisierung für das Thema „Behinderung“. Dazu wird es eine Gesundheitsstraße (Blutdruckmessung, Sehtests, ärztliche Beratung etc.) geben und jeder Besucher der Veranstaltung bekommt gleich beim Eingang einen Gesundheitspass, auf dem verschiedene Stationen eingetragen sind und der gleichzeitig für die Verlosung verwendet werden kann. Außerdem werden zahlreiche Aktivitäten für Kinder angeboten. Die „Gesunde Leopoldstadt“ wird gemeinsam mit dem Wiener Lebensmittel- und Ernährungsservice mit einem Infostand vertreten sein. Angeboten wird hier auch Ernährungsberatung, Bestimmung des Body Mass Index sowie Körperfettmessung.
Programm:

14:00 – 17:00 Gesundheitsstraße in Kooperation mit der WGKK
17:00 – 17:05 Begrüßung durch Obmann Vizepräsident Ing. Helmut Reischel
17:05 – 17:15 Worte des Bezirksvorstehers
17:15 – 17:25 Worte des Präsidenten Mag. Michael Svoboda
17:25 – 17:35 Musikeinlage
17:35 – 17:55 Sketches von SchülerInnen
17:55 – 18:05 Lesung „Literatur im Eigenbau“
18:05 – 18:25 Sketches von SchülerInnen
18:25 – 18:35 Lesung „Literatur im Eigenbau“
18:35 – 18:45 Musikeinlage
18:45 – 18:55 Schlussworte vom Obmann Vizepräsident Ing. Helmut Reischel

 „ICH bin wICHtig“

Das Projekt „ICH bin wICHtig“ basiert auf der Förderung von Lebenskompetenzen und genau das haben sich die LehrerInnen der Volksschule Vereinsgasse bei ihren SchülerInnen zum Ziel gesetzt. Denn selbstbewusste Kinder, die ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse erkennen und ausdrücken können, die gelernt haben, Konflikte durch Verhandlungen zu lösen, können sich auch negativem Gruppendruck widersetzen und sich bewusst gegen Drogen und für eine gesunde Lebensweise entscheiden.

Nach einem Fortbildungsseminar des Instituts für Suchtprävention haben die LehrerInnen begonnen, dieses Projekt als Jahresarbeit in den Klassen durchzusetzen. Dazu wurden Exkursionen veranstaltet, Vorträge abgehalten und die einzelnen Klassen konzentrierten sich auf verschiedene Schwerpunkte, wie z.B.:
- Förderung der ICH-Stabilität
- Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen
- Umgang mit Konfliktsituationen
- sinnvolle Freizeitgestaltung
- Rat und Hilfe finden
- Freude am Leben

Am 6. Juni 2003 wurde dieses Projekt von den SchülerInnen und LehrerInnen der VS Vereinsgasse präsentiert. Die Klassenprojekte wurden für die Schlussveranstaltung auf Pin Wänden dokumentiert, es wurde ein schuleigener Folder zum Projekt erstellt und die Kinder präsentierten ihre Arbeit bzw. ihre Auseinandersetzung mit dem Thema in Form von Tänzen, Rollenspielen, Liedern und Theaterstücken.

Projektpräsentation in der IHS Feuerbachstrasse

Die IHS Feuerbachstrasse präsentierte am 5. Juni 2003 die Ergebnisse eines Projekts, bei dem die Jugendlichen ihr unmittelbares Wohnumfeld erforschten und Informationen von Fachleuten aus verschiedenen Einrichtungen einholten.

Ziel war es, Anregungen für die sinnvolle Freizeitgestaltung sowie für die Arbeitsplatzgestaltung zu bekommen sowie den Zusammenhang zwischen Freizeitgestaltung und Gesundheit zu beleuchten.


 Gesundheitstag an Schulen am 25. September 2003

Nach dem erfolgreichen ersten Gesundheitstag an Schulen im letzten Jahr, an dem sich 19 Leopoldstädter Volks- und Hauptschulen beteiligten, wünschten sich viele der teilnehmenden Schulen eine Fortführung im Jahr 2003. Somit wurde für dieses Jahr der 25. September als Termin für den Gesundheitstag festgelegt. Als Thema stellen wir in diesem Jahr die Suchtprävention mit ihren verschiedensten Aspekten und methodischen Zugängen in den Mittelpunkt.
Gesundheitstag 2002

In Kooperation mit dem Institut für Suchtprävention der Stadt Wien (ISP) werden wir im Sommer Programmvorschläge und Materialien zusammenstellen, aus denen von den Schulen Aktivitäten ausgewählt werden können. Zudem steht es jeder Schule frei, eigenständig ein anderes Thema auszuwählen. Ziel des Gesundheitstages ist, dass sich möglichst viele SchülerInnen der Leopoldstadt einen Vormittag lang mit dem Thema „Suchtprävention“ oder einem anderen Gesundheitsthema auseinandersetzen und es haben sich bereits 13 Schulen aus der Leopoldstadt bereiterklärt am Gesundheitstag teilzunehmen.

 Pilotprojekt „Bewegung als Medizin“

Im Pilotprojekt „Bewegung als Medizin“, das NetCare gemeinsam mit der Wiener Gebietskrankenkasse, dem WHO-Projekt „Gesunde Leopoldstadt“ sowie dem Expertengremium Lipidforum austriacum durchführt, sollen Bewohnern des 2. Bezirkes über Vermittlung durch den Arzt verschiedene Anreize zur nachhaltigen Änderung des Lebensstils in Richtung mehr Bewegung erhalten.

Bei der Einführungsveranstaltung "Bewegung als Medizin".

Zentraler Bestandteil ist ein von NetCare in Zusammenarbeit mit dem Sportmediziner Prof. Paul Haber entwickeltes Internetprogramm, das den Patienten automatisiert führt und motiviert. Ergänzt wird es durch eine Reihe von bewährten Maßnahmen, wie z.B. der Organisation von Lauftreffs. Insgesamt sollen etwa 70 Patienten in das Projekt aufgenommen werden.

Die Rekrutierung erfolgt durch 3-4 ausgewählte Ärzte in niedergelassener Praxis sowie durch das Ambulatorium Strohgasse der Wiener Gebietskrankenkasse. Während der gesamten Projektdauer von sieben Monaten finden mehrmals wöchentlich Lauf- und Walkingtreffs im Wiener Prater statt, die in regelmäßigen Abständen auch von einem professionellen Fitnesstrainer betreut werden.

Falls auch Sie Ihren überflüssigen Fettreserven den Kampf ansagen wollen, so können Sie sich bei folgenden ÄrztInnen informieren und anmelden:

• Dr. Max Huber, Praktischer Arzt, Rauscherstraße 2, 1200 Wien
Dr. Wolfgang Molnar, Praktischer Arzt, Untere Augartenstraße 1-3/4/1, 1020 Wien
• Dr. Dan Seidler, Internist, Wehlistraße 131-143, 1020 Wien
• Dr. Susanna Stadler, Praktische Ärztin, Vorgartenstraße 194/5, 1020 Wien
• Gesundheitszentrum Wien Mitte (Diabetesambulanz), Strohgasse 28, 1030 Wien

Weitere Informationen bei Interesse an einer Teilnahme:

Mag. Andreas Ladich / NetCare
405 55 75-15
andreas.ladich@netcare.at

Wichtigste Voraussetzungen für die - kostenlose! - Teilnahme:

• Wohnadresse im 2. Wiener Gemeindebezirk
• Ein Bauchumfang von mehr als 100cm (Männer) bzw. 90cm (Frauen)

Das wird Ihnen geboten:

• Einführungsbroschüre inkl. Trainingstagebuch
• Freier Zugang zum Internet-Fitness Manager
• Workshop mit dem bekannten Sportmediziner Prof. Paul Haber
• Trainingstreffs für Laufen und Walking
• Ermäßigungen bei Nordic Walking-Kursen (Martin Winkelhofer und Body & Soul Coaching) und im Donau Fitness Center

 Das erste informelle Netzwerktreffen ...

... fand am 26. Mai 2003 statt und insgesamt nahmen 11 Mitglieder und NetzwerkpartnerInnen daran teil. Neben interessanten Berichten von Teilprojekten, wie jenem des Kindergartens Bank Austria, stand vor allem gegenseitiges Kennlernen und Plaudern im Vordergrund. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen in entspannter Atmosphäre.

 Suchtprävention in der GTVS Aspernallee

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Suchtprävention, dem Fonds Soziales Wien und der Bezirksvorstehung der Leopoldstadt veranstaltete die GTVS Aspernallee in der Woche vom 6. - 9. Mai 2003 das Projekt „Im Land der Sinne“.

Ausschlaggebend für die Durchführung dieses Projekts ist die Tatsache, dass besonders Kinder in ganztägigen Schulformen den Großteil ihres Alltags pädagogisch gelenkt erleben und mind. 8 Stunden am Tag in Gruppen verbringen. Somit bleibt wenig Platz für Stille und Einkehr und auch Freizeit erleben diese Kinder oft als „gelenkte Freizeit“.


Das Projekt „Im Land der Sinne“ wollte hier einen Kontrapunkt setzen und so wurde ein umfassender Sinnesparcour aufgebaut, der von drei erfahrenen Museumspädagoginnen betreut wurde.

Weiters wurde ein „Schwarzes Labyrinth“ (nach dem Vorbild „Dialog im Dunkeln“) aufgestellt, das die Kinder gemeinsam mit den Eltern durchlaufen und somit die Sinneseindrücke teilen konnten.



Den Abschluss bildete das „Fest der Sinne“, das am 9. Mai 2003 in der GTVS Aspernallee stattfand und neben der Führung durch die Sinnesparcours und den kostenlosen Elternworkshops gab es ein gesundes Buffet für Groß und Klein.

Die Jazztanzkinder der 4. Klassen sorgten mit ihrem Auftritt „Something about us“ für gute Stimmung.

 Über 170 Sportangebote in der Leopoldstadt –
 nachzulesen im neuen Sportfolder

  Mitte März 2003 erschien der Sportfolder mit einer Auflage von 50.000 Stück, der einen Einblick in die Vielfalt der Sport- und Bewegungsmöglichkeiten in der Leopoldstadt bietet und somit dazu beitragen kann, dass die Leopoldstädter Bevölkerung ihre Freizeit abwechslungsreich und gesund gestaltet. Auf 32 Seiten findet man über 170 Sportangebote, die quasi um die Ecke - also in der Leopoldstadt – angeboten werden; angefangen von den verschiedensten Ballsportarten bis hin zu fernöstlichen Kampfkünsten.

Diese Broschüre wurde an alle Haushalte in der Leopoldstadt verteilt, sowie an die SchülerInnen und LehrerInnen in unserem Bezirk.

Sportfolder-PDF-File downloaden: gesleopstsportfolder.pdf



 3. Newsletter

  Der aktuelle Newsletter, der seit Mitte März 2003 in über 100 Verteilerstellen im Bezirk (Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, ÄrztInnen, Apotheken, TherapeutInnen, Betriebe, Trafiken ...) zur freien Entnahme aufliegt, berichtet nicht nur über interessante Themen, wie Mobbing und Stress am Arbeitsplatz, sondern bietet dazu auch zahlreiche Tipps zur Selbsthilfe an - und das auch auf serbo-kroatisch!

Ein weiterer Schwerpunkt liegt diesmal bei der betrieblichen Gesundheitsförderung, die nicht nur den MitarbeiterInnen, sondern auch den Unternehmern selbst zugute kommt.


Download: newsletter03.pdf



 ‚Gesundes Theater’ – Kinder spielen für Kinder

Knapp 800 Leopoldstädter VolkschülerInnen erleben ein Theaterstück, aufgeführt von Gleichaltrigen, zum Thema ‚Gesunde Ernährung’. Die Theater- und Spielgruppe der Volksschule Novaragasse hat das Stück „Die Überraschungselfen“ von Dr. Heike Edith Sunder-Plassmann einstudiert und sich dabei intensiv mit ‚Ernährung’ und ‚Übergewicht’ auseinandergesetzt. Die kleinen Elfen müssen in dem Stück erkennen, dass auch sie auf ihre Ernährung achten müssen, und Fettleibigkeit sie in ihrem Leben und bei ihrer Arbeit behindert.

In Kooperation mit dem Stadt Wien-Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ wurde am 29. Jänner 2003 die erste Theateraufführung im Haus der Begegnung veranstaltet, zu denen alle 3. und 4. Leopoldstädter Volksschulklassen mit ihren LehrerInnen eingeladen worden sind. Damit soll versucht werden, den Kinder ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise auf unterhaltsame Art näher zu bringen. Darüber hinaus sollen weitere Klassen motiviert werden, das Theaterstück ebenfalls einzustudieren.

Den LehrerInnen werden außerdem Informationsmaterialien zum Thema Ernährung und Übergewicht zu Verfügung gestellt. Um den SchülerInnen gleich eine gesunde Jause zu bieten, stellten die Obst- und Gemüsehändler der Wiener Märkte 800 Äpfel zur Verfügung.

Das Stück entstand auf Initiative von Dr. Martin Hofer (MA 38 - Lebensmitteluntersuchungs-anstalt der Stadt Wien) und wird am 12. März auch im Rathaus aufgeführt.




 BlutdruckMobil - Pilotwoche geht erfolgreich zu Ende

Im Rahmen der Projekte ‚Gesunde Leopoldstadt’ und ‚Ein Herz für Wien’ war seit 16.12.2002 ein mobiles Blutdruck-Messteam eine Woche lang unterwegs, um den EinwohnerInnen in den Einkaufsstraßen einen kostenlosen Blutdruck-Check anzubieten. Ziel war es, auf den Nutzen regelmäßiger Blutdruckmessungen aufmerksam zu machen und verstärkt auf die kostenlose Gesundenuntersuchung hinzuweisen.Die präsentierten Daten des Wiener Gesundheitsberichtes 2002 bestätigen abermals die Notwendigkeit derartiger Aktionen. Immer noch ist die Hälfte der Todesfälle in Wien auf Herz-Kreislauferkrankungen rückführbar.

Reger Zulauf trotz Kälte

Trotz Kälte und Schneefall wurde das Angebot von vielen Passanten sehr positiv aufgenommen, wenngleich auch der Weihnachtsstress bei vielen zu einem ‚Ich habe jetzt keine Zeit zum Blutdruckmessen’ geführt hat. Besonders groß war das Interesse vor und in der Leopoldstädter Bezirksvorstehung. Der sonnige Tag und die milderen Temperaturen motivierten auch Bezirksvorsteher Gerhard Kubik zu einem Blutdruck-Check.

Weiterführung der Aktion bereits in Planung

Schon jetzt wird an eine Weiterführung und Ausdehnung der Aktion im nächsten Jahr gedacht. Vor allem wenn das Wetter wieder wärmer ist sollen mobile Teams nicht nur in den Einkaufsstraßen, sondern auch in den Parks, U-Bahn Stationen und auf den Märkten Blutdruckmessungen anbieten. Weiters sollen verschiedene Einrichtungen im Bezirk sowie die NetzwerkpartnerInnen des Projekts ‚Gesunde Leopoldstadt’ angesprochen werden, sich der Aktion anzuschließen, BlutdruckmesserInnen ausbilden zu lassen und ihrem Klientel in den Aktionswochen ebenfalls diesen Service anzubieten.

Herz-Kreislauferkrankungen sind Sterbeursache Nr. 1

Im Jahr 2000 starben allein in Wien 9.400 Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen. Zu hoher Blutdruck, Rauchen, ungesunde Ernährung, Stress, zu wenig Bewegung, exzessiver Alkoholkonsum oder Übergewicht führen zur Erkrankung. 96 Prozent der Wiener und Wienerinnen zwischen 55 und 74 Jahren sind von einem oder mehreren Risikofaktoren betroffen.

Blutdruckmessung & Gesundenuntersuchung als Vorsorgeinstrument

Gerade weil ein hoher Blutdruck ein Risikofaktor ist, sollte er regelmäßig gemessen werden. Darüber hinaus ist die kostenlose Gesundenuntersuchung eine erprobte Möglichkeit, potentielle Risikofaktoren und Frühstadien häufiger Erkrankungen zu erkennen. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen und mehr Menschen dazu bringen, die Gesundenuntersuchung in Anspruch zu nehmen und regelmäßig den Blutdruck zu messen.


 Das vierte Kick off-Meeting 2002

Am 26. November trafen sich 6 VertreterInnen von 5 verschiedenen Einrichtungen mit den ProjektbüromitarbeiterInnen im Projektbüro „Gesunde Leopoldstadt“ zum 4. Kick off – Meeting. Ziel war es, die gegenseitigen Erwartungen als Netzwerkmitglieder abzugleichen und Informationen über die weitere Vorgangsweise zu erhalten. Folgende Einrichtungen der Leopoldstadt waren vertreten:

• Martha-Frühwirt-Zentrum

• Body & Soul Coaching

• Alte Trafik & JAT

• Klinischer Psychologe - Dr. Franz Mader

• Selbsthilfegruppe der Kehlkopflosen     und Halsatmer Österreichs


Das Interesse am Netzwerk ist also ungebrochen und bisher konnten 18 Einrichtungen als PartnerInnen gewonnen werden. Zu Beginn des neuen Jahres werden die Netzwerkaktivitäten mit weiteren Workshops, Treffen und Aktivitäten weitergehen.

 Grätzlfest in der Leopoldsgasse

Der Kulturverein Herzlhof veranstaltete am 3. August ein Grätzlfest, bei dem auch das WHO Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ mit einem Informationsstand vertreten war.

Während die Gäste, vor allem BewohnerInnen des Grätzls, sich musikalisch und kulinarisch unterhalten ließen, gab es beim ‚Gesunde Leopoldstadt’-Infostand allerhand Wissenswertes zu Bewegung, Ernährung, Herz-Kreislauferkrankungen und Stress zu erfahren. Bei einem Ernährungsquiz konnte man nette Preise gewinnen und darüber hinaus erfuhren die Interessenten mehr über Ziele und Hintergründe des Projekts.

 

 2. Newsletter

Liste der Verteilerstellen: verteilerstellennewsletter.pdf

  Auflagensteigerung beim zweiten Newsletter

Anfang September erschien der zweite Newsletter des WHO Projekts ‚Gesunde Leopoldstadt'.

Seither liegt er in über 100 Verteilerstellen im Bezirk (Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, ÄrztInnen, Apotheken, TherapeutInnen, Betriebe, Trafiken usw...) zur freien Entnahme auf. Im Vergleich zum ersten Newsletter, der im Jänner 2002 erschien, steigerte sich die Auflage bereits um 68% auf 8.400 Stück.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt diesmal auf den Herz-Kreislauferkrankungen und der Suchtvorbeugung. Unser besonderer Dank gilt einerseits dem Projekt ‚Ein Herz für Wien' sowie dem Institut für Suchtprävention (ISP) für die inhaltliche Unterstützung, andererseits aber vor allem den über 100 Verteilerstellen!

Download: newsletter02.pdf


 Übergabe

Zu einem Mitarbeiterwechsel kam es Ende Juli im Projektbüro ‚Gesunde Leopoldstadt’. Katrin Kreisel (Master of Public Health) übergab die inhaltliche Beratung an Birgit Kriener, langjährige Mitarbeiterin bei diepartner.at.

   

Katrin Kreisel geht nach 2 Jahren Wien-Aufenthalt ins Ausland und beendet deshalb ihre maßgebliche und richtungsweisende Mitarbeit beim WHO Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’. Sie erstellte nicht nur das Konzept für dieses Projekt, sondern hatte in der Anfangsphase auch die Projektleitung über. Vor allem aber die zahlreichen persönlichen Gespräche und Interviews im Vorfeld haben zu einer starken Verbundenheit mit der Leopoldstadt und den ansässigen Einrichtungen geführt. Ende 2001 gab sie aufgrund der ansteigenden Arbeit bei zwei anderen Projekten die Projektleitung ab und übernahm die inhaltliche Beratung.


Die neue Mitarbeiterin Birgit Kriener beobachtete in den letzten Jahren die Entstehung und Umsetzung des Projekts quasi aus der Ferne, als Mitarbeiterin und Projektleiterin der Firma diepartner.at. Als Psychologin i.A. studierte sie in Wien und New York und hat ihre Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen ‚Betriebliche Gesundheitsförderung’ und ‚Evaluation’.


 Gesundheitstag an Leopoldstädter Schulen

Um diesen Tag vorzubereiten, trafen sich am 25. April rund 20 LehrerInnen in der Volksschule Aspernallee zu einem Einführungsworkshop. ExpertInnen vom Netzwerk Ernährung sowie GIVE lieferten theoretische Informationen zu den Themen und stellten zahlreiche Materialien vor. Danach ging es in drei Arbeitsgruppen an die Planung des gemeinsamen Tages.

Insgesamt 19 Volks- und Hauptschulen im 2. Bezirk hielten am Donnerstag, 20. Juni, in Kooperation mit dem WHO Projekt ‚Gesunde Leopoldstadt’ einen Gesundheitstag ab. Mehrere tausend SchülerInnen setzten sich dabei auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema Gesundheit auseinander.

Das Ziel dieses Tages war, dass sich die teilnehmenden SchülerInnen einen Vormittag lang mit dem Thema „Gesundheit“ beschäftigen. Wichtige Schwerpunkte dabei waren gesunde Ernährung, Bewegung und richtige Haltung. Außerdem sollten viele SchülerInnen gezielt darüber nachdenken, was sich in ihrer Schule und ihrem Lernumfeld ändern müsste, damit es gesundheitsfördernder ist.

Liste der teilnehmenden Schulen:
FHS Pazmaniteng. 26
GTVS Aspernallee 5
HS Max Winterplatz 2
HS Kleine Sperlg. 2a
HS Obere Augartenstr. 38
IHS Feuerbachstr. 1
PHS St. Elisabeth
PVS St. Elisabeth
SHS Wittelsbachstr. 6
SPZ Schwarzingerg. 4
VS Czerninplatz 3
VS Darwingasse 14
VS Kleine Sperlg. 2a
VS Novaragasse 20
VS Vorgartenstr. 191
VS Vorgartenstr.210
VS Wehlistr. 178
VS Wittelsbachstr. 6
VS Wolfgang Schmälzlg.13

Egal ob beim Karottenboogie, beim Erstellen eines gesunden Kochbuchs oder beim Erklimmen der Ernährungspyramide – Schweiß ist beim Gesundheitstag an Schulen im 2. Bezirk am Donnerstag, 20 Juni, auf jeden Fall geflossen. Doch die brütende Hitze tat der Begeisterung der Kinder und Jugendlichen keinen Abbruch.


Die 19 Volks- und Hauptschulen, die sich an dieser Aktion des WHO Projekts ‚Gesunde Leopoldstadt’ beteiligten, wählten selbst aus, welches der drei Themen Ernährung, Bewegung/ Haltungsschäden und ‚Wie machen wir unsere Schule gesünder’ sie bearbeiten wollten und führten dann unterschied-lichste Aktivitäten durch. Die Vielfalt der Programme, die man heute in den Leopoldstädter Schulen und Parks sah, war ebenso faszinierend, wie die Freude der SchülerInnen an den verschiedenen Themen. Auch die LehrerInnen waren überrascht, wie aktiv und kreativ die SchülerInnen mitmachten.


 Ein Netzwerk entsteht!


Gesundheitsförderung in einem so großen Bezirk wie der Leopoldstadt bedeutet auf vielen Ebenen aktiv zu werden. Dazu ist die Zusammenarbeit von vielen Stellen, Einrichtungen, Betrieben sowie engagierten BürgerInnen notwendig. Deshalb ist das vorrangige Ziel des Projekts "Gesunde Leopoldstadt" die Errichtung eines Gesundheitsförderungsnetzwerkes.


"Netzwerk-Pioniere beim ersten Treffen" (vlnr):

Gert Hufnagl (Projektbüro Gesunde Leopoldstadt), Andres Crespin (Bassena Stuwerviertel), Ulrike Ploil (Hebamme), Klaus Widl (Integrationscafe CBMF), Christine Kovrzek (Gebietsbetreuung Karmeliterviertel), Irene Karger (Gesundheits- und Sozialzentrum 2/20), Karin Wallner (Integrationscafe CBMF), Karin Glassl (Shiatsu Gesundheitspraxis) mit Sarah.

Dazu werden öffentliche Organisationen, wie etwa Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Kindergärten, etc. und private Organisationen (Vereine, Initiativen, Gruppen) genauso eingeladen, wie etwa Betriebe und Unternehmen, egal ob sie mit dem Thema 'Gesundheit' eine professionelle Verbindung haben (z.B. Ärzte, Apotheken) oder nicht (z.B. Gastronomiebetriebe). Diese 'Netzwerkmitglieder' sind die eigentlichen Träger der Gesundheitsförderung in der Leopoldstadt und Spezialisten, was ihr direktes Umfeld und ihre Zielgruppen betrifft.

Die ersten beiden Treffen der zukünftigen Netzwerkmitglieder fanden Anfang April im Nachbarschaftszentrum statt. Dabei trafen sich 15 Vertreter von zwölf Einrichtungen mit den ProjektbüromitarbeiterInnen um ihre Erwartungen als Netzwerkmitglieder abzugleichen und einen Fahrplan für das Jahr 2002 zu erstellen. Als nächster Schritt ist eine Workshopreihe geplant, aus der sich konkrete Projekte und Aktivitäten entwickeln sollen.

 Projekt "Stuwerviertel for Kids"
 der Informatikhauptschule Feuerbachstraße

Die IHS Feuerbachstraße führte von 22.-26. April mit zwei zweiten Klassen das Projekt "Stuwerviertel for Kids" durch. In dieser Projektwoche erforschten die Jugendlichen ihr unmittelbares Wohnumfeld und holten Informationen von Fachleuten aus verschiedenen Einrichtungen ein. Ziel war es, Anregungen für die sinnvolle Freizeitgestaltung sowie für die Arbeitsplatzgestaltung zu bekommen sowie den Zusammenhang zwischen Freizeitgestaltung und Gesundheit zu beleuchten.

In vier Gruppen erforschten die SchülerInnen:
  • Jugendzentren und Anlaufstellen für Jugendliche
  • Sportangebote im Bezirk
  • Spielplätze und Parks der Umgebung sowie
  • das neu renovierte IBM –Gebäude als Beispiel für moderne Architektur und Gesundheit am Arbeitsplatz
Die Ergebnisse und Erfahrungen dieser Woche sollen anschließend, in Zusammenarbeit mit dem Projekt "Gesunde Leopoldstadt", einem möglichst großen Publikum präsentiert werden, u.a. in der Gallerie dieser Homepage (geplant für Juni 2002) und später auf einer eigenen Internetseite. Diese soll ein Wegweiser durch das Stuwerviertel für Kinder und Jugendliche werden.

 1. Newsletter


   Der erste Newsletter „Gesunde Leopoldstadt“ verließ im Jänner die Druckerei. Über 60 Einrichtungen, Apotheken, Restaurants, Geschäfte sowie Ärzte und Therapeuten der Leopoldstadt erklärten sich bereit diesen Newsletter gratis zu verteilen. Vielen Dank!

In Zukunft soll dieser zweimal jährlich mit einer Auflage von 5.000 Stk. erscheinen.

Die Hauptthemen in der ersten Ausgabe waren u.a. Infos zur Gesundenuntersuchung, Ernährung und Essstörungen.

Download: newsletter01.pdf


Zum Thema „Bewegung“ starteten im Februar und März zwei ungewöhnliche Informationsschienen:

 Freecards

 

3.000 Gratis-Postkarten sind in verschiedenen Einrichtungen und Lokalen aufgelegt worden.

Sie machen nicht nur auf das Projekt aufmerksam, sondern „animieren direkt“ zu mehr Bewegung!

Download: Freecard 10x14cm


 Toilettenwerbung

  Anfang März 2002 startete eine Infokampagne mit 100 Plakaten auf den Toiletten der Leopoldstadt. Auch hier stand das Thema „Bewegung“ im Vordergrund.
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 01.12.2005