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Fit in den Herbst mit dem Kneipp Gesundheitsprogramm

Der Sommer ist vorüber und rechtzeitig mit Herbstbeginn beginnt auch das triste nasskalte Wetter. Sinkende Temperaturen , weniger Sonnenlicht eine enorme Umstellung, die unser Organismus jetzt bewältigen muss. Vielen Menschen leiden jetzt unter Depressionen, Wetterfühligkeit oder der ersten Erkältung. Das Kneipp Gesundheitsprogramm bietet viele einfache und schnelle Möglichkeiten diese Unpässlichkeiten und Beschwerden erst überhaupt nicht entstehen zu lassen

Herbstfit mit 5 Säulen


„Kneippen“ besitzt eine mehr als 100 Jahre alte Tradition und ist dennoch eine Methode, die
allen Ansprüchen moderner Gesundheitsvorsorge gerecht wird. Regelmäßig angewandt, regen die Wasseranwendungen Kreislauf und Stoffwechsel an und helfen die Wiederstandskräfte des Körpers zu stärken!

1. Lebensfreude


TIPPS:
  • Lachen Sie doch mal! – Haben Sie gewusst, dass Ihre Gesichtsmuskulatur wenn Sie lachen die Information an Ihr Gehirn gibt das etwas Lustiges passiert ist und sich somit Ihre Stimmung automatisch aufhellt? Grund genug lächelnd durchs Leben zu gehen! Zeigen Sie Stimmung - im Büro, im Bus, am Arbeitsplatz oder wo immer Sie sich gerade befinden und zaubern Sie damit auch anderen ein Lächeln ins Gesicht.
  • Gönnen Sie sich wieder mehr Schlaf! – Im Herbst und Winter stellt auch unsere biologische Uhr auf „Winterzeit“ um. Unser Körper braucht für die nächtliche Ruhe bis zu einer Stunde mehr Schlaf. Schlafen Sie wenn möglich bei offenem Fenster. Dadurch findet eine bessere Gewöhnung an die niedrigen Temperaturen statt. Folge: Sie frieren auch tagsüber weniger!
  • Nehmen Sie sich Zeit für Gespräche! – Widmen Sie sich wieder bewusst Ihrer Familie und Ihren Freunden. Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre und sprechen Sie mit den Menschen die ihnen lieb und teuer sind über Ihre persönlichen Gefühle und Empfindungen. Wann haben Sie Ihrem Partner, Ihren Kindern oder Ihren Eltern gesagt wie wichtig Sie Ihnen sind? Die kommenden langen Abende bieten dafür die beste Möglichkeit!

2. Bewegung


Freizeitsport und Bewegung im Freien ist gerade jetzt sehr wichtig. So gewöhnt sich der
Körper an die neuen Außentemperaturen, außerdem wird der Kreislauf, der beim Jahreszeitenwechsel leidet, angekurbelt und gestärkt. Sport setzt beim Übergang in die kalte Jahreszeit – sogenannte Endorphine – frei – diese lassen uns den Herbstbeginn besser und leichter ertragen.

TIPPS:

  • Konsequenz wird belohnt! – Versuchen Sie wenn möglich sich täglich 30 Minuten zu bewegen und dabei ins Schwitzen zu kommen. Moderates Ausdauertraining stärkt Ihr Immunsystem und wirkt positiv auf Ihre Psyche. Wählen Sie die Sportart aus, die Ihrer Konstitution und Ihrer Kondition am besten entspricht.
  • Auf die richtige Kleidung kommt es an! – Beim Sport sollten Sie an den ersten kühlen Herbsttagen daran denken, dass man nicht zu warm angezogen ist. Wer läuft, walkt, wandert oder einfach nur zügig spazieren geht, fühlt sich um 10-15 Grad wärmer als es tatsächlich ist. Sind Sie zu warm bekleidet, werden Sie bei der Bewegung stark schwitzen und danach frieren. Also beim Sport leichter, danach wärmer anziehen. Empfehlenswert ist der sogenannte „Zwiebellook“ – mehrere Schichten Bekleidung übereinander getragen helfen mit sich den Temperatur Empfindungen ideal anzupassen.
  • Achten Sie auch auf ein richtiges Maß von Anspannung und Entspannung! – Finden Sie das richtige Maß für Ihre sportlichen Aktivitäten. Seltene oder ungewohnt hohe Belastungen schaden dem Immunsystem eher als sie nutzen. Die richtig gewählte Entspannung nach dem Sport, erhöht die Wirkung des gesundheitlichen Effektes. Auch sportliche Aktivitäten sollten ein Genuss und kein „Muss“ sein!
3. Ernährung

Im allgemeinen gelten auch im Herbst die allgemeinen Empfehlungen der Ernährungswissenschaft. Eine ausgewogene Mischkost mit reichlich Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch mäßiger Verzehr von Fleisch, Wurst und Süßigkeiten sichert Ihnen auch im Herbst eine optimale Versorgung von Vitalstoffen für den Körper und somit eine Stärkung für das Immunsystem.

TIPPS:
  • Trinken Sie sich herbstfit! – Durch das Abnehmen der Außentemperaturen reduziert sich auch automatisch das Durstempfinden. Gerade jetzt benötigen wir aber - um die Umstellung und somit die hohe Anforderung an den Kreislauf bewältigen zu können - besonders viel Flüssigkeit. Trinken Sie zu jeder vollen Stunde ein großes Glas Wasser, so kommen Sie automatisch auf das empfohlene Tagespensum von 2-3 Liter. Viel trinken sorgt auch für eine gute Befeuchtung der Schleimhäute die dadurch weniger anfällig für Erkältungsviren werden. Übrigens, Wasser ist immer noch der beste Durstlöscher und Flüssigkeitsversorger und bringt keine zusätzlichen Kalorien!
  • Greifen Sie vermehrt auf heimisches saisonales Obst und Gemüse zurück! - Heimisches Obst und Gemüse, das im Herbst reift und ohne lange Transportwege frisch auf den Teller kommt, enthält die höchste Konzentration an Vitaminen und Mineralstoffen. Empfehlenswert: Kürbisse – sie enthalten viel Vitamin A und C, Kalium, Kalzium und Eisen, haben wenig Kalorien und sind vielseitig in der Küche zu verwenden. Äpfel – sind eine wahre Vitamin (A,C,E)- und Mineralstoffbombe und versorgen außerdem noch reichlich mit Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
  • Mit Vitamin A, C, E und Zink gegen Erkältung und Grippe! – Achten Sie auf eine vermehrte Versorgung mit diesen Vitaminen und Mineralstoffen. Sie helfen mit Ihr Immunsystem in Schwung zu halten. Vitamin A finden Sie vermehrt in Karotten, Spinat, Käse, Milch und Butter. Vitamin C in schwarzen Johannisbeeren, Paprika, Brokkoli und Sauerkraut. Wichtigster Vitamin E Lieferant ist das Weizenkeimöl. Eine Ernährung mit viel Vollkornprodukten, Fisch und Käse sichert Ihnen eine optimale Versorgung mit Zink.

4. Heilkräuter


Heilkräuter getrunken als Tee, zum Inhalieren oder als Badezusatz können in Ihrer
vielseitigen Wirkung bei vielen Missempfindungen erfolgreich verwendet werden.

TIPPS:

  • Stärken Sie sich mit Rosmarin- und Rosenöl! - Rosmarinöl wärmt und gibt Energie. Geben Sie 10 Tropfen Rosmarinöl auf ein Taschentuch und „schnuppern“ Sie bei Bedarf daran. Auch als Badezusatz eignet sich Rosmarinöl hervorragend als Wärmequelle nach einem frostigen Ausflug im Freien. Ein wahrer Balsam für Körper und Seele ist das Rosenöl. 3 Tropfen vermischt mit 3 EL Jojobaöl eignen sich bestens für eine entspannte und wohltuende Massage.
  • Kräuterbäder zum Entspannen und relaxen! - Nutzen Sie die vielfältigen Wirkungen von Kräutern als Zusätze für Ihr persönliches Wohlfühlbad. Entspannende Zusätze: Melisse, Lavendel oder Hopfen. Kerzenlicht verzaubert ihr Bad in eine wahre Oase des Wohlgefühls.
  • Lindenblütentee als Wärmespende! - Sollten Sie nach einem langen Spaziergang bei starker Kälte einmal „durchfroren“ nach Hause kommen, finden Sie schnell Erwärmung mit einer Tasse lauwarmen Lindenblütentee. Achtung, heiß getrunken ist Lindenblütentee stark schweißtreibend!

5. Wasser


Die Kneipp Wasseranwendungen eignen sich hervorragend um das Immunsystem zu stärken und körperlichen als auch seelischen Missstimmungen entgegenzuwirken.
Kneippanwendungen sollten Sie nur bei vollständiger Gesundheit durchführen. Bei Unsicherheiten sollten sie zuerst eine Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

TIPPS:

  • Warm – kalt – warm! - Wichtigstes Prinzip von abhärtenden Kaltwasseranwendungen sind ein vorher erwärmter Körper auf den ein Kaltreiz folgt mit anschließender Wiedererwärmung durch Bewegung.
  • Kleine Reize – große Wirkung! - Lassen Sie sich vom „kalten“ Wasser nicht abschrecken. Auch Wasser mit 22° Grad erzeugt noch einen Kältereiz. Beginnen Sie immer mit der sanftesten Form des Abhärtens. Auch Licht- und Luftbäder, Trockenbürsten oder Taulaufen setzen Reize und helfen dem Körper mit dem Temperaturwechsel besser fertig zu werden.
  • Mäßig aber regelmäßig! - Die beste Anwendung nützt nicht, wenn Sie nicht konsequent betrieben wird. Eine Anwendung täglich praktiziert beschert Ihnen den gewünschten Erfolg ohne Sie dabei zu überfordern!

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 30.09.2005