Tipps zur Reduzierung der Risikofaktoren finden Sie hier:
|
Rauchen
|
|
Rauchen fordert laut Weltgesundheitsbehörde 3,5 Millionen Tote im Jahr. Das sind 10.000 Tote täglich! Die Prognose ist erschreckend: Sollten die Rauchentwöhnungsmethoden nicht anschlagen, so werden im Jahr 2020 mehr Menschen an den Folgen des Rauchens sterben als an HIV, Tuberkulose, Autounfällen, Muttersterblichkeit, Selbstmord und Mord zusammen.
In Wien ist der Anteil an Rauchern mit über 40 Prozent der Männer und knapp 30 Prozent der Frauen am höchsten. Schlusslicht ist Niederösterreich, wo nur ein Drittel der Männer und ein Fünftel der Frauen zur Zigarette greifen. Wer mit dem Rauchen aufhört, entlastet sein Herz ganz besonders stark.
Hören Sie mit dem Rauchen auf! Diesen höchst gefährlichen Risikofaktor können Sie selbst ausschalten. Sie haben es in der Hand.
 |
|
Auch wenn Sie viele Jahre geraucht haben: Für Herz und Blutgefäße ist es nie zu spät, damit aufzuhören. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass rauchende Frauen und Männer mittleren Alters ein 2,2 und 1,4-mal höheres Herzinfarktrisiko aufweisen. Nach etwa fünf Jahren Rauchverzicht normalisiert sich das Risiko.
Je früher man mit dem Rauchen aufhört, desto besser. Raucher, die vor dem 50. Lebensjahr nicht mehr zur Zigarette greifen, reduzieren in den kommenden 15 Jahren ihr Risiko, an den Folgen des Rauchens zu erkranken, um 50 Prozent! (Quelle: www.netdoktor.at)
|
|
Rauchen hat akute Wirkungen auf Herz und Kreislauf:
|
|
- Zunahme der Herzfrequenz
- Ansteigen des Blutdrucks
- Verengung der Blutgefäße
- Absinken der Hauttemperatur
|
|
Weiters enthält der Zigarettenrauch mehr als 40 krebserregende Substanzen und über 24 verschiedene Metalle. Deshalb sind rund 90 % der Todesfälle durch Lungenkrebs auf das Rauchen zurückzuführen.
(Quelle: Erste Hilfe für Raucher, BM f. Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz 1994)
Besuchen Sie auch die Homepage der "Tabacoo Free Initiative" der WHO!
|
Bluthochdruck
|
Bluthochdruck (Systolisch > 140 mmHg, diastolisch > 90 mmHg) gilt als Risikofaktor für koronare Herzkrankheit und Schlaganfall. Bluthochdruck erhöht das Risiko sogar um das zwei- bis dreifache!
(Quelle: Statistische Mitteilungen zur Gesundheit in Wien 2000/2)
|
Bewegungsmangel
|
Auch Bewegungsmangel ist ein Risikofaktor! Es wird empfohlen, sich mindestens 30 min. am Tag zu bewegen. Neuste Untersuchungen haben gezeigt, dass 30 Minuten schnelles Gehen das Risiko von Herzkreislauferkrankungen schon senken kann!
|
Bewegung
|
|
- trägt zur Normalisierung des Blutdrucks bei
- verbessert arterielle und venöse Durchblutung
- senkt das Risiko für einen Herzinfarkt
- senkt das Risiko für einen Schlaganfall
- fördert die Hirndurchblutung
- hilft beim Abnehmen und Gewichthalten
- hilft Stress abzubauen
- erhöht das seelische und körperliche Wohlbefinden
- senkt das Krebs- und Osteoporoserisiko
- hilft den Cholesterinspiegel zu senken
|
Cholesterin
|
|
|
Was versteht man unter dem Cholesterinspiegel?
|
|
Der Cholesterinspiegel gibt die Gesamtmenge an Cholesterin im Blut an, einschließlich HDL und LDL-Cholesterin. Diese Menge wird in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) (oder Millimol pro Liter (mmol/l)) angegeben.
|
|
Kennen Sie Ihren Cholesterinspiegel ?
|
|
Der Cholesterin - Wert gibt Aufschluss über das Risiko für Gefäßerkrankungen und zeigt auch an, ob erhöhtes Herzinfarkt- oder Hirnschlagrisiko vorliegen. Cholesterin ist für den Körper lebensnotwendig. Cholesterin ist ein Fett, das unser Körper braucht, um zu funktionieren. Unser Körper produziert das Cholesterin, das er braucht, selbst. Daher sollte die tägliche Cholesterinaufnahme mit der Nahrung 300mg nicht übersteigen.
|
|
Wovon hängt der Cholesterinspiegel ab?
|
In den allermeisten Fällen von der Ernährung. Erhöhtes Cholesterin bedeutet, dass sich in den Gefäßwänden das "schlechte" LDL - Cholesterin ablagert. Es ist Hauptrisikofaktor für Gefäßverkalkungen. Übersteigt sein Wert die Kennzahl 130mg/dl, sind Gegenmaßnahmen angezeigt. Die andere Form nennt man das "gute" HDL - Cholesterin. Es kann die Auswirkungen des LDL-Cholesterins eindämmen.Gerade der Vorsorgefaktor ist bei Cholesterin - Untersuchungen groß: Früh erkannte Alarmzeichen ermöglichen es Ihnen, rechtzeitig zu reagieren. Sind die Werte stark erhöht, ergänzen Medikamente den Weg zurück aufs Normalmaß. Daher sollten Sie sich Folgen zu Herzen nehmen:
|
|
|
 |
| Ein Tag mit fetten Speisen ist die Ausnahme, gemüse- und obstreiche Ernährung die Regel! |
|
|
|
Werte:
|
|
Mit zunehmendem Alter steigt der Cholesterinspiegel, so dass über die Hälfte der Bevölkerung über 45 Jahre einen Cholesterinspiegel von über 210 mg/dl (5,5 mmol/l) hat. Nur zehn Prozent dieser Altersgruppe weisen einen Cholesterinspiegel von unter 170mg/dl (4,5 mmol/l). (www.netdoktor.at)
Frauen haben generell einen höheren HDL-Cholesterin-Anteil als Männer. Während der Schwangerschaft steigt der Cholesterinspiegel und andere Blutfette an .
Für weitere Informationen über Cholesterin besuchen Sie folgende Seiten:
http://www.cholesterin.de/
http://www.medizinfo.com/kardio/lipide/cholesterin.htm http://www.netdoktor.at/laborwerte/fakten/blutfette/cholesterin.htm
|
Stress
|
|
Stress gefährdet Ihr Herz. Auf Stress reagieren wir leider oft mit sehr ungesunden Verhaltensweisen: Wir essen zu viel, trinken Alkohol oder zünden uns eine Zigarette nach der anderen an. Stressabbau gelingt jedoch auch mit körperlicher Bewegung!
|
|
|
|
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 07.07.2004
|