| Volkskrankheit: "Rückenschmerzen" |
Rückenbelastungen lassen sich im Alltagsgeschehen oft nicht vermeiden
Durch den aufrechten Gang ist die Wirbelsäule großen Belastungen ausgesetzt.
Zwangshaltung, z.B. am Arbeitsplatz, in der Schule oder am Schreibtisch, das Tragen von Lasten, falsche Sitzmöbel und Matratzen, wenig Bewegung und fehlender Ausgleichssport, Übergewicht und auch zu hohe Absätze der Damenschuhe fordern ihren Preis. So verursachte Fehlbelastungen und Fehlhaltungen der Wirbelsäule führen zu schmerzhaften Muskelverspannungen und tragen auch zum vorzeitigen Verschleiß der Wirbelkörper, der kleinen Wirbelgelenke und der Bandscheiben bei. Zum Bandscheibenvorfall muss es jedoch nicht gleich kommen.
Hier aufgelistet sind einige "Tipps", die das Entstehen von Rückenerkrankungen vermindern können. Ob beim Sitzen oder Heben, beim Stehen oder Liegen, zu Hause oder im Büro - wer hier aufpasst und das Kreuz entlastet, braucht so schnell die Rückenschmerzen nicht zu fürchten.
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Kleine Rückenschule für zu Hause
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Schauen Sie sich einmal in Ihrer Wohnung um. Sind die Abwasch und der Arbeitsbereich in der Küche hoch genug oder müssen Sie sich ständig bücken? Gleiches gilt für die Waschbecken in Bad und WC. Kann die Getränkekiste nicht höher gestellt so platziert werden, dass ein langer Transportweg entfällt? Gegenstände, mit denen Sie täglich im Haushalt oder bei der Arbeit zu tun haben, sollten in Augenhöhe stehen und leicht erreichbar sein. Überprüfen Sie Ihr Zuhause und richten Sie es rückenfreundlich ein.
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Sport gegen Rückenschmerzen
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Durchtrainierte Bauch- und Rückenmuskeln sind das Fundament für eine gesunde Wirbelsäule. Eine starke, aktive Muskulatur stützt nicht nur den Bewegungsapparat, gut durchblutete Muskeln fördern auch die Versorgung der Bandscheiben mit den notwendigen Nährstoffen. Neben der richtigen Haltung kann man in Rückenschulen oder in speziellen Kursen auch lernen, wie man schonend die Muskeln aufbaut. Diese Kurse werden z.B. von Volkshochschulen angeboten. (Gymnastikkurse oder Bewegungsgruppen werden auch von Einrichtungen im 2. Bezirk (interner Link zu HS 2 'Einrichtungen'), wie dem Nachbarschaftszentrum 2/20 angeboten.) Vermeiden Sie zudem Übergewicht. Überflüssige Pfunde belasten die Wirbelsäule und die Gelenke. Besonders die Bandscheiben reagieren empfindlich auf den starken Druck.
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Die Sportauswahl
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Auf den Bewegungsapparat wirken sich Sportarten wie Schwimmen, Langlauf, Walken und Wandern günstig aus. Im 2. Bezirk gibt’s seit neustem auch einen ‚Nordic Walking Treff’ . Beim Schwimmen sollten Sie Brustschwimmen möglichst vermeiden, weil die Schwimmhaltung zu einem Hohlkreuz und zu einer Überstreckung der Halswirbelsäule führt. Besser sind Kraulen und Rückenschwimmen. Krafttraining baut zwar relativ schnell Muskeln auf, ohne fachliche Beratung kann es jedoch zum absoluten Bandscheiben-Killer werden. Fragen Sie am besten einen Fachmann wie beispielsweise den Physio- oder Ergotherapeuten.
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Tipps:
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- Regulieren und korrigieren Sie Ihre Körperhaltung!
- Machen Sie ein Haltungstraining durch gezielte Gymnastik für Rücken- und Bauchmuskulatur!
- Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz nach ergonomischen Kriterien; passen Sie z.B. Stuhl- und Schreibtischhöhe an, bringen Sie bei stehenden Tätigkeiten (Küche) die Arbeitsplatten in ausreichender Höhe an!
- Treffen Sie die richtige Wahl bei Matratze und Lattenrost! In Fachgeschäften wird das eigene Liegeprofil nach Gewicht und Wirbelsäulenform bestimmt.
- Betreiben Sie Ausgleichssport: Alles, was Spaß macht und nicht weh tut. Ratsam: Schwimmen, besonders Rückenschwimmen, Wandern auf weichem Boden, Radfahren in aufrechter Haltung usw.
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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 07.07.2004
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